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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung


08.-10.09.2025
Düsseldorf

Meeting Abstract

Was braucht es für erfolgreiche Hochschulnetzwerke in der medizinischen Ausbildung? Erfahrungen und Erkenntnisse aus drei Initiativen

Laura Stiefenhöfer - Medizinische Fakultät Heidelberg, Studiendekanat/IT Lehre, Heidelberg, Deutschland
Stefan Titz - Medizinische Fakultät Heidelberg, Studiendekanat/IT Lehre, Heidelberg, Deutschland
Henrik Habermann - Medizinische Fakultät Tübingen, Bereich Studium und Lehre, Tübingen, Deutschland
Hannah Köpper - Medizinische Fakultät Freiburg, Digitalisierungsteam, Freiburg, Deutschland
Beate Renner - Medizinische Fakultät Ulm, Kompetenzzentrum eEducation, Ulm, Deutschland
Timon Schneider - Medizinische Fakultät Mannheim, GB Studium und Lehrentwicklung/Digitale Lehre, Mannheim, Deutschland

Text

Die Komplexität moderner Hochschulentwicklung erfordert neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Fakultäten und Institutionen. Anhand von drei unterschiedlichen Netzwerkinitiativen – dem DiLMed-Netzwerk zur digitalen Lehre in der Medizin [https://stiftung-hochschullehre.de/projekt/dilmed-bawue/], der landesweiten Weiterbildungsplattform SÜDWISSEN aus Baden-Württemberg [https://www.suedwissen.de/] sowie dem Verbundprojekt eKommMed.nrw zur Kommunikationsausbildung in der Medizin aus NRW [https://www.ekommmednrw.uni-bonn.de/] – untersucht dieses Symposium zentrale Gelingensbedingungen erfolgreicher Hochschulkooperationen. In kurzen Impulsvorträgen werden die Vertreter*innen der Netzwerke ihre jeweiligen Entstehungskontexte und Entwicklungswege skizzieren. Dabei stellt SÜDWISSEN zusätzlich erste Ergebnisse einer Evaluationsstudie zu Gelingensbedingungen erfolgreicher Netzwerkarbeit vor. Die anschließende moderierte Diskussion widmet sich u.a. der Frage, welche Chancen und Herausforderungen die verschiedenen Governancemodelle und Organisationsformen mit sich bringen – dabei wird bspw. beleuchtet, wie Bottom-up-Initiativen und Top-down-Impulse z.B. durch Förderstrukturen und Hochschulpolitik ineinandergreifen und sich wechselseitig verstärken können. Die identifizierten Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Netzwerkbildung werden digital dokumentiert und anschließend als Handlungsempfehlungen für zukünftige Kooperationsvorhaben in der medizinischen Ausbildung aufbereitet.