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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)


17.-19.09.2026
Dresden

Meeting Abstract

Perspektiven, Praxis, Publikum – gemeinsam neue Wege in der medizinischen Lehre

Viktoria Obermeier - TUM Klinikum Rechts der Isar, I. Medizinische Klinik, München, Deutschland

Text

Medizinische Lehre findet heute zwischen Hörsaal und Hashtag, OP-Plan und Onlineplattform statt. Lernende können aus einer Vielzahl an Lernmedien wählen und bewegen sich so zwischen Lern-App, Präsenzvorlesung und Social Media. Auch stellen Medizinstudierende keine homogene Gruppe Lernender dar: vom blutjungen 1,0-Abiturienten über die berufserfahrenen Studierenden mit abgeschlossenen Berufsausbildungen bis zum „Next Sheldon Cooper“ oder dem designierten Praxisnachfolger, findet man nicht nur verschiedene Charaktere sondern auch Lerntypen in den Hörsälen und Seminaren. Gleichzeitig sollen Lehrende neben Klinik, Forschung und Versorgung innovative Lehrformate entwickeln – während die OP länger dauert, der nächste STEMI angekündigt wird und in der Notaufnahme Entscheidungen warten.

Zwischen Anspruch und Alltag entsteht ein Spannungsfeld: unterschiedliche Erwartungen, Mediengewohnheiten, Motivationen und Zeitressourcen prallen aufeinander. Doch genau hier liegt das Potential die Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden zu verbessern.

Dieser Fringe-Beitrag ist ein interaktiver Perspektivwechsel im Stand-up-Format. Mit humorvollen Szenen, zugespitzten Rollenwechseln und direkter Publikumsinteraktion werden typische Denk- und Erwartungsmuster sichtbar gemacht. Lehrende erleben die Sicht der Lernenden – und umgekehrt. Gemeinsam wird reflektiert: Was motiviert uns wirklich? Wo reden wir aneinander vorbei? Und wie können wir trotz (oder gerade wegen) der Realität im Klinikalltag neue, tragfähige Lehrformate entwickeln?

Zielgruppe: Lehrende, Lernende und Bildungsinteressierte, die Lust auf einen offenen, humorvollen und konstruktiven Austausch über die Zukunft der medizinischen Ausbildung haben.

Interaktive Elemente: Live-Abstimmungen, spontane Rollenchallenges, kurze Reflexionsimpulse aus dem Publikum. Keine Vorbereitung erforderlich – nur Offenheit für Perspektivwechsel.