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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)


17.-19.09.2026
Dresden

Meeting Abstract

Moppi gründet einen Medizindidaktik-Verbund – eine Maskottchen-Perspektive

Jenny Appelt - Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Medizinische Fakultät, Studiendekanat, Magdeburg, Deutschland
Juliane Achenbach - Universitätsmedizin Halle, Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Dorothea-Erxleben-Lernzentrum, Halle/Saale, Deutschland
Claudia Ehlers - Universitätsklinikum Jena, Studiendekanat, Jena, Deutschland
Julia Günther - Universitätsklinikum Jena, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Jena, Deutschland
Maike Linke - Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Dresden, Deutschland
Christiane Ludwig - Universitätsmedizin Halle, Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Dorothea-Erxleben-Lernzentrum, Halle/Saale, Deutschland
Kirsten Reschke - Universitätklinikum Magdeburg A.ö.R., Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie, Magdeburg, Deutschland
Denise Schaller - Universitätsklinikum Jena, Klinik für Neurologie, Jena, Deutschland
Claudia Silbermann - Universität Leipzig, Referat Lehre, Leipzig, Deutschland
Marjo Wijnen-Meijer - Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Dresden, Deutschland
Christin Zöller - Universitätsmedizin Halle, Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Dorothea-Erxleben-Lernzentrum, Halle/Saale, Deutschland

Text

Zusammenfassung/Teaser: Wie gründet man eigentlich einen Medizindidaktik-Verbund – jenseits von Organigrammen und Förderanträgen? In diesem Fringe begleiten die Teilnehmenden unser Maskottchen Moppi auf seiner Reise von der ersten Idee bis zu den ersten gemeinsamen Erfolgen. Moppi stellt naive Fragen, stolpert über reale Herausforderungen und lädt die Teilnehmenden ein, eigene Erfahrungen, Warnungen und Tipps einzubringen. In einem interaktiven Storytelling-Format werden typische Phasen, Stolpersteine und Gelingensbedingungen von Verbundgründungen im gemeinsamen Austausch sichtbar gemacht. Der Fringe richtet sich an alle, die Kooperationen in der medizinischen Ausbildung aufbauen oder reflektieren möchten – unabhängig von Vorerfahrung.

Kontext: Der Aufbau von Medizindidaktik-Verbünden ist komplex und wird häufig auf formale Aspekte wie Organigramme, Förderlogiken oder Governance reduziert. Dabei entsteht entscheidendes Erfahrungswissen in informellen Prozessen: ersten Gesprächen, Unsicherheiten, Konflikten und kleinen Erfolgen. Dieses implizite Wissen bleibt in klassischen Austauschformaten oft unsichtbar. Das Fringe-Format nutzt bewusst eine erzählerische, niedrigschwellige Perspektive, um diese Erfahrungen gemeinsam sichtbar und teilbar zu machen.

Problemstelllung: Viele Akteur*innen in der medizinischen Ausbildung stehen vor ähnlichen Fragen beim Aufbau kooperativer Strukturen: Wer macht mit? Wie organisieren wir uns sinnvoll? Wo entstehen typische Reibungen – und was hilft wirklich? Gleichzeitig fehlt häufig ein geschützter Raum, in dem auch Zweifel, Fehlschläge oder „Lessons learned“ offen thematisiert werden können. Klassische Vorträge bieten hierfür wenig Interaktion und kaum Anschluss an die eigene Praxis.

Zielgruppe: Das Fringe richtet sich an Personen, die Kooperationen, Netzwerke oder Verbünde in der medizinischen Ausbildung aufbauen, begleiten oder reflektieren möchten – unabhängig von ihrer Vorerfahrung. Angesprochen sind sowohl Einsteiger*innen mit ersten Ideen als auch erfahrene Akteur*innen, die ihre Erfahrungen teilen und einordnen wollen. Das Format ist offen, niedrigschwellig und ausdrücklich interdisziplinär.