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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)


17.-19.09.2026
Dresden

Meeting Abstract

Translation von Forschungsergebnissen zum Unterricht am Patienten in den klinischen Lehralltag und die Medizindidaktische Fortbildung – Chancen und Grenzen

Sigrid Harendza - Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Innere Medizin und Ausbildungsforschung, Hamburg, Deutschland

Text

Im vierten Beitrag wird diskutiert, welche Schlussfolgerungen sich aus den präsentierten Studien für die standortübergreifende didaktische Weiterentwicklung des Unterrichts am Patienten ziehen lassen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die aus den Daten abzeichnenden Weiterentwicklungsbedarfe in der klinischen Lehrrealität umsetzen lassen, wie UaP möglichst schonend – gegebenenfalls sogar gewinnbringend – in den klinischen Ablauf integriert werden kann und wie Lehrende darin unterstützt werden können, niedrigschwellige Lehrstrategien für UaP zu entwickeln und damit Handlungssicherheit im Umgang mit diesem Lehrformat zu gewinnen.

Eine weitere zentrale Rolle in der Diskussion nehmen medizindidaktische Trainingsangebote speziell für UaP ein. In diesen können mit Lehrpersonen unter anderem die stärkere Nutzung von Fehlern als Lernanlass, ein klareres Explizieren sowie das aktive Erfragen studentischer Lernziele und ein Verständnis von UaP als Lerngelegenheit für supervidierte Anamnese und körperliche Untersuchung, für das Trainieren professioneller Wahrnehmung im Patientenzimmer sowie für strukturierte Reflexion thematisiert und eingeübt werden. Ebenso wird die Bedeutung einer ko-konstruktiven Mitgestaltung von UaP durch Studierende diskutiert, etwa indem sie ermutigt werden, aktiv Feedback bei Lehrpersonen einzufordern und eigene Lernziele in das Format UaP einzubringen.