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28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Audiologie e. V.
04.-06.03.2026
Oldenburg

Meeting Abstract

Zusammenhang zwischen subjektivem präoperativen Promontoriumstest und postoperativen Einstellungen im Cochlear-Implantat

Jan Hots - Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Abteilung für Experimentelle Audiologie, Magdeburg, Deutschland
Tereza Vosiková - Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Magdeburg, Deutschland
Dragana Mitovska Fenov - Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Magdeburg, Deutschland
Beate Stadler - Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Magdeburg, Deutschland
Dorothea Rostalski - Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Magdeburg, Deutschland
Martin Durisin - Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Magdeburg, Deutschland
Jesko L. Verhey - Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Abteilung für Experimentelle Audiologie, Magdeburg, Deutschland

Text

Für die erfolgreiche Versorgung mit einem Cochlea-Implantat (CI) ist die Funktion des Hörnervs unabdingbar. Wenn im Rahmen der CI-Diagnostik kein Restgehör bestimmt werden kann, ist der subjektive Promontoriumstest ein diagnostisches Werkzeug, um die Funktion des Hörnervs zu testen. Dabei wird über eine Elektrode auf dem Promontorium ein Strom abgegeben und überprüft, ob so eine Hörwahrnehmung erzeugt werden kann. Im vorliegenden Beitrag werden Daten von Patienten unserer Klinik aus dem Zeitraum von 2020 bis 2025 analysiert, bei denen der subjektive Promontoriumstest durchgeführt wurde und die im Anschluss mit einem CI versorgt worden sind. Es wird der Frage nachgegangen, ob es einen Zusammenhang zwischen den im Promontoriumstest bestimmten Wahrnehmungs- und Unbehaglichkeitsschwellen und den minimalen Stimulationspegeln (T/THR-level) und den Pegeln angenehmer Lautstärke (C/MCL-level) der CI Einstellungen gibt. Anhand der Ergebnisse wird diskutiert, ob eine Abschätzung der postoperativen Einstellungen mittels der präoperativen Ergebnissen gemacht werden kann.