28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie e. V.
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Zusammenhang zwischen subjektivem präoperativen Promontoriumstest und postoperativen Einstellungen im Cochlear-Implantat
Text
Für die erfolgreiche Versorgung mit einem Cochlea-Implantat (CI) ist die Funktion des Hörnervs unabdingbar. Wenn im Rahmen der CI-Diagnostik kein Restgehör bestimmt werden kann, ist der subjektive Promontoriumstest ein diagnostisches Werkzeug, um die Funktion des Hörnervs zu testen. Dabei wird über eine Elektrode auf dem Promontorium ein Strom abgegeben und überprüft, ob so eine Hörwahrnehmung erzeugt werden kann. Im vorliegenden Beitrag werden Daten von Patienten unserer Klinik aus dem Zeitraum von 2020 bis 2025 analysiert, bei denen der subjektive Promontoriumstest durchgeführt wurde und die im Anschluss mit einem CI versorgt worden sind. Es wird der Frage nachgegangen, ob es einen Zusammenhang zwischen den im Promontoriumstest bestimmten Wahrnehmungs- und Unbehaglichkeitsschwellen und den minimalen Stimulationspegeln (T/THR-level) und den Pegeln angenehmer Lautstärke (C/MCL-level) der CI Einstellungen gibt. Anhand der Ergebnisse wird diskutiert, ob eine Abschätzung der postoperativen Einstellungen mittels der präoperativen Ergebnissen gemacht werden kann.



