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8. Jahrestagung der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien

Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien
13.-14.11.2025
Berlin

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Meeting Abstract

Living Museum – eine Chance für die soziallagenbezogene Gesundheitsförderung

Marion Beumers 1
1Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Fachbereich für Künstlerische Therapien und Therapiewissenschaften, Alfter, Deutschland

Text

Forschung zeigt, dass soziale Benachteiligung eng mit gesundheitlicher Benachteiligung verbunden ist: Menschen niedrigen sozialen Status erkranken häufiger und sterben eher. Kunst wirkt sich auf die Gesundheit laut WHO-Bericht von 2019 positiv aus. Das Living Museums (LM) nutzt diese Potenziale in der Gesundheitsversorgung, indem sie Menschen mit psychischer Erkrankung ermöglichen, sich künstlerisch und ohne äußeren Druck auszudrücken. In der relevanten Datenbank zur gesundheitlichen Chancengleichheit findet sich kein „good-practice-Projekt“ mit Kunstbezug. Die Arbeit untersucht per Experteninterviews, ob das Living Museum für die soziallagenbezogene Gesundheitsförderung geeignet ist. Dazu wird untersucht, ob die Kriterien guter Praxis vom Kooperationsverbund für Gesundheitliche Chancengleichheit beim LM Entsprechung finden. Ergebnisse zeigen, dass sich der Ansatz des LM übertragen lässt. Besonders in sozial benachteiligten Quartieren sollte dies umgesetzt werden.