8. Jahrestagung der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien

Wissenschaftliche Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien
13.-14.11.2025
Berlin

Willkommen

 

Willkommen bei den Kongresspublikationen der 8. Jahrestagung der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien, die am 13./14. November 2025 an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) unter dem Motto „Culture & Health – Künstlerische Therapien in medizinisch-therapeutischer Forschung“ stattfand.

 

Die Anerkennung der Künstlerischen Therapien und ihrer nachweislichen Wirkung wächst zunehmend. Sie sind zu einem etablierten Bestandteil im gesamten Gesundheitssystem geworden, in der medizinisch-therapeutischen und psychosozialen Versorgung, sowie in Bereichen der Prävention, Gesundheitsförderung und inklusiven Bildung. Ihre dynamische Entfaltung wird nicht nur durch fachliche und interdisziplinäre Entwicklungen vorangetrieben, sondern in besonderem Maße beeinflusst durch die Fülle gesellschaftlicher Herausforderungen.

 

Dabei stellen sich größere Fragen, die die Auswirkungen des kulturellen Lebens auf psychische Lebensqualität und Wohlbefinden betreffen. Hierbei steht vor allem die Bedeutung von Kunst und Kultur für die individuelle und soziale Gesundheit im Fokus. Aktuelle Studien und Projekte verweisen deutlich auf wirksame Wechselbeziehungen von Kunst, Kultur und Gesundheit. Ansätze für die Integration von Kunst und Kultur in das Gesundheits- und Sozialwesen in Großbritannien, Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Irland und Österreich dienen dabei als Vorlage für konkrete Policy-Empfehlungen.

 

Die diesjährige Jahrestagung der WFKT widmete sich dem komplexen und systemisch bedeutsamen Thema: Culture & Health im Rahmen von Vorträgen und einer interdisziplinären Podiumsdiskussion. Ebenso wurden innerhalb der Postersessions wissenschaftliche sowie künstlerisch-forschende Studienprojekte vorgestellt. Auch gab es in diesem Jahr wieder eine Prä-Tagung der Arbeitsgruppe „Junge Forschung“, die Studierende, Promovierende und Interessierte an Forschung zu einem lebendigen Austausch anregte.

Wissenschaftliches Programm