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Gesundheit gestalten
30.09.2026-02.10.2026
Göttingen
Gesundheit gestalten
Klimagesundheit durch Setting-Ansätze
Text
Hintergrund: Public Health steht in Europa und der westlichen Welt vor komplexen Herausforderungen. Neben Folgen des demografischen Wandels entstehen globale Konflikte, die Gesundheit sowie die materielle und soziale Sicherheit gefährden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt destabilisieren. Diese Faktoren verstärken zentrale Krisen unserer Zeit. So gefährdet der Klimawandel als globale Gesundheitsgefahr unsere Lebensgrundlagen, und der Vertrauensverlust in die Gestaltungsfähigkeit von Wissenschaft und Politik vertieft die soziale Spaltung.
Zielsetzung/Fragestellung: Inhaltlicher Gegenstand des vorliegenden Workshops sind Forschungsprozesse, die im Rahmen des BMFTR-Forschungsverbunds KliBUp (2025–2028) realisiert werden. KliBUp setzt dort an, wo Gesundheit und Wohlbefinden entstehen: unmittelbar in den Lebenswelten der Menschen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Partizipationsprozessen im Kontext von Klimagesundheitsförderung in den Settings Kita, Pflege und Kommune. Im Fokus steht dabei die Frage, wie partizipative Ansätze in den Settings (Bottom-Up) die Resilienz von sozialen Gruppen und vor allem von Institutionen gegenüber multiplen Krisen sowie den sozialen Zusammenhalt stärken können.
Diskussionspunkt: Förder- und Hemmfaktoren partizipativer Prozesse im Rahmen von Klimagesundheitsförderung.
Zielgruppe: Personen aus Wissenschaft, Politik und Praxis, die in den Handlungsfeldern Klimagesundheit, (Klima-)Gesundheitsförderung und Gestaltung partizipativer Prozesse in den Settings Kita, Pflege und Kommune aktiv oder daran interessiert sind.
Didaktische Methode/n: Zu Beginn geben verschiedene KliBUp-Verbundpartner:innen inhaltliche Inputs aus KliBUp-Teilprojekten. Anschließend werden ein World Café mit drei Stationen zu den Settings Kita, Pflege und Kommune (zwei Runden á 7–10 min) und eine zusammenführende Abschlussdiskussion (20 min) durchgeführt.
Einreichung kommt gern auch als Symposium infrage.
Take Home Message für die Praxis: Partizipativ vernetzte Strukturen zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik können Klimagesundheit und sozialen Zusammenhalt fördern.
Kurzvorstellung des/r Workshop-leitenden Person/en: Raimund Geene hat die Professur für Gesundheitsförderung und Prävention an der Berlin School of Public Health (BSPH) (Alice Salomon Hochschule Berlin, Charité Berlin und Technische Universität Berlin) inne, ist Sprecher des Direktoriums der BSPH und ist Gründungsmitglied des Berliner Instituts für Gesundheits- und Sozialwissenschaften. Er leitet das Verbundforschungsprojekt „Klimagesundheit in Lebenswelten (KliBUp)“ (2025–2028), das partizipative Prozesse im Rahmen von Klimagesundheitsförderung in den Settings Kita, Pflege und Kommune beforscht.
Geschätzte Anzahl Teilnehmern/innen: 20–40
Interessenkonflikte: Keine



