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Gesundheit gestalten

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM), Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS)
30.09.2026-02.10.2026
Göttingen

Meeting Abstract

Fragen von Bürgerinnen und Bürgern als Ausgangspunkt evidenzbasierter Medizin: Erfahrungen aus dem ThemenCheck Medizin

Jessica Tauer - Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Ressort Versorgung und Leitlinien, Deutschland
Vivien Hohberg - Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Ressort Versorgung und Leitlinien, Deutschland

Text

Hintergrund: Viele Bürgerinnen und Bürger haben Fragen zu Gesundheitsthemen, die für ihren Alltag relevant sind. Gleichzeitig ist oft unklar, wie solche Themen in den wissenschaftlichen Diskurs eingebracht und systematisch aufbereitet werden können. Beim ThemenCheck Medizin des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an die Wissenschaft stellen und Vorschläge für Bewertungen von nicht medikamentösen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren einreichen. Die Bewertung erfolgt nach den Grundsätzen der evidenzbasierten Medizin gemäß Methoden des Instituts.

Zielsetzung/Fragestellung: Ziel des Werkstattberichts ist es, den ThemenCheck Medizin vorzustellen und für Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar zu machen, wie sie eigene Vorschläge für die Bewertung von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren einbringen können. Darüber hinaus soll gemeinsam mit den Teilnehmenden der Frage nachgegangen werden, wie ein Beteiligungsverfahren aus Sicht von Bürgerinnen und Bürgern gestaltet sein sollte, um verständlich, zugänglich und praxisrelevant zu sein.

Diskussionspunkt: Im Rahmen der Diskussion werden zentrale Herausforderungen des Beteiligungsverfahrens reflektiert. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Perspektiven einzubringen: Was macht ein Beteiligungsangebot verständlich und nutzbar? Was braucht es, um die Beteiligung zu stärken? Welche Hürden könnten bestehen?

Inhalt: Im Werkstattbericht wird zunächst praxisnah dargestellt, wie Bürgerinnen und Bürger Themenvorschläge einreichen können und wie der Prozess der Auswahl und Bearbeitung abläuft. Anhand ausgewählter Beispiele werden konkrete Forschungsfragen und deren Aufbereitung vorgestellt. Dabei wird insbesondere verdeutlicht, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in verschiedenen Formaten zielgruppengerecht aufbereitet werden.

Take Home Message für die Praxis: Der ThemenCheck Medizin ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, aktiv dazu beizutragen, Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wissenschaftlich bewerten zu lassen. Entscheidend ist, dass der ThemenCheck Medizin als Angebot zur Beteiligung verständlich, zugänglich und praxisnah gestaltet ist.

Interessenkonflikte: Keine