20. Internationales SkillsLab Symposium 2026
20. Internationales SkillsLab Symposium 2026
Vorbereitung von Studierenden und Lehrenden auf SP-Einsätze & Interprofessionelle Rollenskriptdatenbank: Bedarfe und Lösungsansätze
Text
Zielgruppe: Simulationspersonentrainer*innen; Simulationspersonen; SP-Programmleitungen, Dozierende, die in der Lehre mit SP arbeiten; Studierende, die mit SP lernen. Erfahrungen mit SP sind hilfreich, aber nicht zwingend nötig.
Ziele des Workshops:
- Austausch über Schulungsmaterialien für Dozierende, die in Lehre und Prüfungen mit SP arbeiten
- Zusammenbringen von Konzepten und Ideen für die Vorbereitung von Lernenden auf SP-Kontakte
- Sammeln von Bedarfen und Ideen für die Entwicklung einer deutschsprachigen, interprofessionellen SP-Rollenskriptdatenbank
Relevanz des Themas: Der Einsatz von Simulationspersonen (SP) ist im deutschsprachigen Raum breit etabliert [1], wird aber methodisch recht unterschiedlich gelebt [2]. Es lassen sich drei Herausforderungen skizzieren:
- Die heterogene und bruchstückhafte Vorbereitung der Lernenden auf Simulationen mit SP,
- die häufig unzureichende Schulung der Lehrenden, die mit SP arbeiten, sowie
- ein strukturierter Austausch über erprobte und bewährte SP-Fallszenarien, sowohl innerhalb der Fachbereiche als auch darüber hinaus.
Das durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre geförderte Projekt „E-SPARRING“ (Digitale Ermöglichung und Begleitung des Simulationspersoneneinsatzes in Lehre und Prüfung in den Gesundheitsberufen) möchte diese Herausforderungen adressieren. Es werden nach CC-BY-SA 4.0 lizensierte OER-Materialien (Open Educational Ressources) zur Vor- und Nachbereitung von SP-Kontakten für Lernende und Lehrende in Form eines digitalen modularen Schulungskonzepts entwickelt sowie auf Basis des bald publizierten SP-Rollenskript-Templates [3] eine professionsübergreifende Falldatenbank etabliert.
Im Workshop sollen diesbezüglich Bedarfe, Ideen und Erfahrungen gesammelt und geclustert werden, damit einerseits die SP-Programme selber damit weiterarbeiten können und andererseits E-SPARRING zielgruppengerecht Material entwickeln kann, das anschließend den Standorten zugänglich gemacht wird.
Methodik & Ablauf:
Dauer: 90 Minuten
- 00:00 Begrüßung, thematische Einführung
- 00:05 Vorstellungsrunde & Erfahrungsabfrage
- 00:10 Einführung in das Projekt E-SPARRING
- 00:15 Gruppenarbeitsphase zu Leitfragen (1 Gruppe zu jedem Workshopziel)
- 01:00 Präsentation der Gruppenergebnisse und Diskussion
- 01:20 Ergebnissicherung, Take-Home-Message, Projektplanung
- 01:25 Abschluss, Feedback
- 01:30 Ende
Ergebnissicherung: Die Ergebnisse werden über ein Fotoprotokoll der Flipcharts festgehalten und fließen in das Projekt E-SPARRING ein. Die TN können Kontaktdaten angeben und werden über den Projektverlauf informiert.
Interessenkonflikte: Die Autor*innen erklären, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.
References
[1] Peters T, Thrien C, editors. Simulationspatienten – Ein Handbuch für die Aus-, Fort- und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen und darüber hinaus. Bern: Hogrefe; 2018.[2] Sommer M, Fritz AH, Thrien C, Kursch A, Peters T. Simulated patients in medical education – a survey on the current status in Germany, Austria and Switzerland. GMS J Med Educ. 2019;36(3):Doc26. DOI: 10.3205/zma001235
[3] Peters T, Bauer D, Fritz AH, Hahn S, Hempel L, Reck L, Reicherts M, Schönbauer A, Strohmer R, Thrien C, Weber M, Zimmermann A, Pippel E. Development of a standardized role script template for simulated participant scenarios – Results of a multi-step consensus process in the German-speaking countries. GMS J Med Educ. 2026;43(2):Doc18. DOI: 10.3205/zma001812



