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66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie
08.-10.10.2026
Bremen

Meeting Abstract

Herausforderungen und Gefahren durch den zunehmenden Einsatz von LLM in der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen

Rafael Jakubietz - Universitätsklinikum Würzburg, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Würzburg, Deutschland
Anna Maar - Universitätsklinikum Würzburg, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Würzburg, Deutschland
Cleo Habel - Universitätsklinikum Würzburg, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Würzburg, Deutschland
Rainer Meffert - Universitätsklinikum Würzburg, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Würzburg, Deutschland

Text

Fragestellung: Die Verwendung von LLM in der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen ist aktuell ein Graubereich und wird von deutschsprachigen Fakultäten sehr unterschiedlich bewertet. Bekannte Gefahren KI-basierter Textbearbeitung wie Halluzinationen sowie die Erschaffung über-detaillierter Inhalte haben potenziell einen großen Einfluss auf die wissenschaftliche Qualität sowie Verlässlichkeit medizinischer Publikationen. Ziel dieser Analyse ist es den Umgang mit LLM in der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen in mehreren deutschsprachigen Fakultäten zu eruieren.

Methodik: Handlungsempfehlung in Bezug auf den Einsatz von LLM verschiedener Fakultäten im deutschsprachigen Raum wurden angefordert und untersucht. Besonderes Augenmerk wurde auf die Stärke der Handlungsempfehlungen gelegt.

Ergebnisse: Es zeigen sich gravierende Differenzen in der Handhabung zwischen einzelnen Fakultäten. Während in einigen Fakultäten klare Handlungsempfehlung für die Verwendung von LLM lediglich in der Optimierung des Textflusses existieren, findet sich in anderen Instituten keinerlei verbindliche Handlungsempfehlung hinsichtlich des Umgangs mit LLM in der Erstellung medizinisch wissenschaftlicher Publikationen

Schlussfolgerung: Aktuell ist im deutschsprachigen Raum kein einheitliches Vorgehen in Bezug auf die Verwendung LLM bei der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen zu erkennen. Seitens der DFG findet sich noch keine verbindliche Empfehlung. Auch wenn AI viele potentielle Vorteile hat, so ist gerade in der wissenschaftlichen Publikation die Gefahr der Erschaffung von falschen Inhalten sowie über detaillierten Manuskript von Relevanz. Auch wenn eine einheitliche Empfehlung aktuell nicht vorliegt, so ist es erforderlich, das wissenschaftliche Mitarbeiter mögliche Konflikte und Gefahren des Einsatzes von LLM kennen