28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie e. V.
28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie e. V.
Der NCIQ-Vergleich subjektiver Wahrnehmung und subjektiven Momentaufnahmen – eine kritische Fortsetzung
Text
Die Cochlea-Implantation ist eine etablierte, international anerkannte Therapie zur Behandlung von Patienten mit hochgradiger oder an Taubheit grenzender Schallempfindungsschwerhörigkeit. Für eine erfolgreiche Versorgung wird die Steigerung der Lebensqualität nach einer Cochlear Implantation in Fokus gesetzt und für Analysen herangezogen.
Der am häufigsten verwendete Fragebogen für die Bewertung der Lebensqualität im Zuge einer CI-Versorgung ist der NCIQ (Nijmegen Cochlear Implantat Questionnaire). Hier zeigen sich starke Unterschiede bei einigen Patienten. In der Literatur werden für die Variabilität des Lebensqualität-Zuwachs nach einer CI Operation unterschiedliche Faktoren vermutet.
In einer retrospektiven Analyse wurden Patienten, die in einem Zeitraum von 2022 bis 2025 mit einem Cochlear Implantat versorgt wurden, in einem monozentrischen Setting ausgewertet. Eingeschlossen wurden sowohl Patienten mit asymmetrischem Hörverlust als auch mit einseitiger Taubheit. Dabei wurde das Patienten-Klientel auf eine Verbesserung der auditiven Fähigkeiten und der Lebensqualität analysiert.
Ein Augenmerk wird bei der Auswertung der Daten hinsichtlich auf die subjektive Wahrnehmung im klinischen „Momentan-Setting“ mit der subjektiven alltäglichen Wahrnehmung in Form des NCIQ Fragebogens gelegt. Zusätzlich werden die Unterschiede des Patienten-Klientel fokussiert und der Verlauf der auditiven Fähigkeiten über die Jahreskontrollen geprüft.



