188th Meeting of the Ophthalmologists of the Rhineland and Westfalia
188. Versammlung des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte
Modernes Stufenmodell zur Visusrehabilitation bei Keratokonus: von PTK mit CxL, intrastromalen Implantaten bis zur DALK
Text
Der Keratokonus ist eine fortschreitende, ektatische Hornhauterkrankung, die durch eine Ausdünnung des Stromas mit konischer Vorwölbung gekennzeichnet ist und zu irregulärem Astigmatismus mit Sehstörungen führt. Nach Einstufung des Schweregrades steht eine stadiengerechte Therapie zur Verfügung. Bei Progression und für den Patienten im Alltag nutzbarem Visus empfiehlt sich das corneale Crosslinking (CXL). Ist der Brillen- oder Kontaktlinsenvisus mit formstabiler Kontaktlinse nicht mehr ausreichend stehen abhängig vom Stadium regularisierende Eingriffe der Hornhautopographie wie die phototherapeutische oder photorefraktive Keratektomie in Kombination mit Cxl und intrastromale Ringsemente (allogen als CAIRS oder aus Kunststoff) zur Verfügung. Im weit fortgeschrittenen Stadium, empfiehlt sich die tiefe anteriore lamelläre (DALK) oder perforierende Keratoplastik.



