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Gesundheit gestalten

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM), Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS)
30.09.2026-02.10.2026
Göttingen

Meeting Abstract

FDZ Gesundheit in der Forschungspraxis: Herausforderungen und Lösungen aus Nutzersicht

Jelena Epping - Medizinische Hochschule Hannover, Medizinische Soziologie, Hannover, Deutschland
Holger Gothe - Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Dresden, Deutschland; Hochschule Hannover, Fakultät 3, Abt. Information und Kommunikation (IK), Medizinisches Informationsmanagement, Hannover, Deutschland; UMIT Tirol, Institut für Public Health, Medical Decision Making und HTA, Department für Public Health, Versorgungsforschung und HTA, Österreich
Peter Ihle - Uniklinik Köln, PMV forschungsgruppe, Köln, Deutschland; Universitätsklinik Bonn, CHSR, Bonn, Deutschland
Nadine Scholten - Universitätsklinik Bonn, CHSR, Bonn, Deutschland
Christoph Stallmann - Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, ISMG, Magdeburg, Deutschland
Enno Swart - Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, ISMG, Magdeburg, Deutschland

Text

Hintergrund: Das FDZ Gesundheit wurde im Rahmen der gesetzlichen Regelungen zur Gesundheitsdatennutzung aufgebaut und hat das Ziel, wissenschaftliche Forschung zu fördern und neue Erkenntnisse für eine bessere medizinische Versorgung zu gewinnen. Seit der Eröffnung am 9. Oktober 2025 nimmt das FDZ Anträge zur Datennutzung entgegen, so dass nun Erfahrungen von Nutzenden zur Antragstellung und Bearbeitung ihrer Anträge vorliegen.

Zielsetzung/Fragestellung: Der Workshop hat das Ziel, den Teilnehmenden einen grundlegenden kurzen Einblick in die Aufgaben, Datenbestände und Nutzungsmöglichkeiten des FDZ Gesundheit zu geben. Darüber hinaus soll der Workshop Raum für Austausch und Diskussion bieten, wie die Daten des FDZ Gesundheit für wissenschaftliche Fragestellungen genutzt werden können, welche Limitationen aktuell im Umgang mit dem FDZ Gesundheit gegeben sind und ob es dafür erste Lösungsansätze aus dem Kreis der Nutzenden gibt.

Diskussionspunkt: Die Arbeit mit den Gesundheitsdaten und dem spezifischen Zugangsweg über das FDZ Gesundheit ist ein Prozess, der von einem gemeinsamen Austausch des FDZ Gesundheit mit den Nutzenden profitiert. Das FDZ Gesundheit kann von Anregungen aus dem Kreise der Nutzenden und Wünschen, bspw. zum Softwareeinsatz für Auswertungen, profitieren.

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Personen mit unterschiedlichem Erfahrungsstand im Umgang mit dem Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ Gesundheit). Eingeladen sind sowohl Teilnehmende, die bislang keine Erfahrung mit FDZ-Daten haben und sich einen ersten Überblick über Datenangebot, Zugangsmöglichkeiten und Nutzungsszenarien verschaffen möchten, als auch Personen mit praktischen Erfahrungen, die offene Fragen klären, sich vernetzen und austauschen wollen.

Didaktische Methode/n: Aktivierende Einstiegsfrage (Think–Pair–Share), Impulsvortrag vom FDZ Gesundheit und anschließende interaktive Diskussion. Mini-Marktplatz für Forschungsideen zur Vernetzung.

Take Home Message für die Praxis: Die Nutzung der Daten des FDZ Gesundheit eröffnet neue spannende Möglichkeiten für die Versorgungs- und Gesundheitsforschung. Gleichzeitig zeigt der Workshop aktuellen und zukünftigen Nutzenden, welche Herausforderungen im praktischen Umgang trotz klarer Nutzungsregeln entstehen können. Ziel ist es, diese zu benennen, erste Empfehlungen aus der Praxis für den Umgang mit diesen Regeln auszutauschen und mittelfristig Lösungen zu entwickeln, um die Arbeit mit diesem für Deutschland einmaligen Datensatz weiter zu optimieren.

Kurzvorstellung des/r Workshop-leitenden Person/en: Der Workshop wird gestaltet und geleitet durch den Sprecherkreis der Arbeitsgruppe Erhebung und Nutzung von Sekundärdaten – AGENS.

Geschätzte Anzahl Teilnehmern/innen: 60

Interessenkonflikte: Dr. Peter Ihle: 1. Jan. bis 30. Juni 2026 Beratertätigkeit für das FDZ Gesundheit

alle anderen: keine