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Gesundheit gestalten

Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM), Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS)
30.09.2026-02.10.2026
Göttingen

Meeting Abstract

Partizipation praktisch: Strategien und Handwerkszeug für die Einbindung von Betroffenen in der Gesundheitsforschung

Stella Calo - Heinrich Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie, Center for Health and Society, Medizinische Fakultät des Universitätsklinikums der Heinrich Heine-Universität, Düsseldorf, Deutschland

Text

Namen der Moderierenden sowie der Vortragende

Moderation: Prof. Dr. Ralph Möhler

Vortragende: Alicia Prinz, Angélique Herrler, Gregory Greiner, Hanna Gräfe, Stella Calo

Hintergrund: Die Einbindung von Patient:innen und Bürger:innen in Gesundheits- und Versorgungsforschung gewinnt zunehmend an Bedeutung, stellt Forschende jedoch weiterhin vor praktische und methodische Herausforderungen. Insbesondere fehlt es bislang an systematisch gebündeltem Erfahrungswissen und an übertragbaren Strategien, wie partizipative Forschung in unterschiedlichen Kontexten methodisch fundiert umgesetzt werden kann.

Zielsetzung/Fragestellung: Ziel des Symposiums ist es, methodische Strategien zur Einbindung von Betroffenen und praxisnahes Handwerkszeug für partizipative Ansätze entlang des Forschungsprozesses zu vermitteln. Ebenso sollen Erfahrungen mit zentralen Spannungsfeldern und Herausforderungen in den Projekten herausgearbeitet werden.

Diskussionspunkt:

  • Wie kann mit Spannungsfeldern zwischen wissenschaftlichen Anforderungen, Projektlogiken und den Perspektiven von Betroffenen produktiv umgegangen werden?
  • Wo entstehen in partizipativen Projekten typische Herausforderungen, und welche Lösungsstrategien haben sich in der Praxis bewährt?
  • Wie kann Beteiligung inklusiv gestaltet werden, wenn Zielgruppen unterschiedliche Voraussetzungen für Mitwirkung mitbringen?

Inhalt: Im Fokus stehen sowohl strukturelle Beteiligungsformate (z. B. Bürger:innenbeiräte) als auch Ansätze, die gezielt für Gruppen entwickelt wurden, deren Einbindung besondere methodische Anpassungen erfordert (z. B. Menschen mit kognitiver Einschränkung oder geistiger Behinderung).

Take Home Message für die Praxis: Gelungene Partizipation entsteht dort, wo Forschende Beteiligung methodisch planen, zielgruppenspezifisch anpassen und als lernenden Prozess über alle Forschungsphasen hinweg verstehen.

Interessenkonflikte: Keine