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Gesundheit gestalten
30.09.2026-02.10.2026
Göttingen
Gesundheit gestalten
Psychische Gesundheit von Auszubildenden und Studierenden in der Pflege – Ergebnisse des BeZuPf-Projekts
Text
Hintergrund: Die psychische Gesundheit von Pflegefachpersonen ist seit Jahren ein zentrales Thema, verstärkt durch die Pandemie. Öffentliche Narrative schwanken zwischen Heroisierung und Krisenbildern, während professionelle Kompetenzen oft unsichtbar bleiben. Krankheitsbedingte Ausfälle, besonders durch psychische Erkrankungen, liegen über dem Durchschnitt anderer Berufsgruppen. Auszubildende und Studierende werden dabei häufig nicht gesondert erfasst, obwohl bereits zu Ausbildungsbeginn private Belastungen, Stresssymptome und Defizite im Gesundheitsverhalten beschrieben werden. Trotz steigender Ausbildungszahlen bleibt die Abbruchquote hoch; fehlende Unterstützungs- und Beratungsangebote gelten als relevante Faktoren.
Zielsetzung/Fragestellung: Im BeZuPf-Projekt wird die psychische Gesundheit von Auszubildenden und Studierenden in der Pflege systematisch untersucht, um Belastungen und Ressourcen zu identifizieren und Ansatzpunkte für Präventions- und Interventionsmaßnahmen abzuleiten. Die Befragung erfolgt im zweiten Quartal 2026, die Auswertung wird Ende September präsentiert. Leitfragen:
• Welche Anforderungen und Belastungen beeinflussen die psychische Gesundheit?
• Welche Unterschiede zeigen sich zwischen Ausbildungs- und Studienformaten?
• Welche Rolle spielt der soziokulturelle Bildungshintergrund?
• Welche Bewältigungsstrategien werden genutzt?
Material & Methoden: Posterpräsentation statistischer und deskriptiver Ergebnisse der quantitativen Befragung
Ergebnisse: • Status quo der psychischen Gesundheit
• Belastungsfaktoren und psychosoziale Herausforderungen
• Bewältigungsstrategien und Ressourcen
• Unterschiede zwischen Auszubildenden und Studierenden
Diskussion: Die Diskussion erfolgt anhand der Befragungsergebnisse, z. B. zu Gruppenunterschieden, Ursachen, persönlichen vs. strukturellen Belastungen und Ableitungen für Prävention.
Take Home Message für die Praxis: Die Belastungen des Pflegeberufenachwuchses sind bekannt. Jetzt braucht es gemeinsame Verantwortung im Gesundheitssystem, um gesunde Lern- und Lehrumgebungen zu schaffen und nachhaltige Präventions- und Interventionsmaßnahmen umzusetzen.
Interessenkonflikte: Keine



