28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie e. V.
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ACALES als Messverfahren in der klinischen Routine
Text
Eine wichtige Hörsituation für viele Schwerhörende ist das Sprachverstehen im Störgeräusch. Eine Versorgung mit Hörgeräten, akustischen und Cochlear Implantaten (CI) kann für die meisten Betroffenen eine mögliche Lösung bieten, das Sprachverstehen in störgeräuschbehafteten Situationen zu verbessern. Für viele Schwerhörende ist die Trennung von Sprache und Störgeräusch eine besonders herausfordernde Situation, die nicht nur das Sprachverstehen, sondern auch die subjektiv empfundene Höranstrengung beeinflusst und kognitive Ressourcen belastet.
In diesem Beitrag werden Daten aus verschiedenen Studien zusammengetragen, um einen Überblick über die Anwendbarkeit von ACALES [1], [2] in verschiedenen klinischen Fragestellungen (REHA-Verlaufskontrolle, Umversorgung mit Soundprozessoren, akustisch komplexe Szenarien, Signalverarbeitungsalgorithmen) zu zeigen.
Anhand der Ergebnisse sollen Empfehlungen für ACALES für die klinische Anwendbarkeit in der CI-Versorgung zur Verfügung gestellt und mögliche Grenzen erfasst werden.
Literatur
[1] Krueger M, Schulte M, Brand T, Holube I. Development of an adaptive scaling method for subjective listening effort. J Acoust Soc Am. 2017 Jun;141(6):4680. DOI: 10.1121/1.4986938.[2] Krueger M, Schulte M, Zokoll MA, Wagener KC, Meis M, Brand T, Holube I. Relation Between Listening Effort and Speech Intelligibility in Noise. Am J Audiol. 2017 Oct 12;26(3S):378-392. DOI: 10.1044/2017_AJA-16-0136



