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Gesundheit gestalten
30.09.2026-02.10.2026
Göttingen
Gesundheit gestalten
Partizipative Forschung zwischen Anspruch und Umsetzung: realistische Planung, Honorierung und Methoden in Forschungsanträgen
Text
Inhalt: Partizipative Forschung gilt zunehmend als "State of the Art" und wird in vielen Förderformaten explizit eingefordert. Gleichzeitig bestehen in der wissenschaftlichen Praxis erhebliche Unsicherheiten darüber, wie echte Partizipation auf allen Ebenen konkret gelingt und wie diese in Forschungsanträgen überzeugend, realistisch und umsetzbar dargestellt werden kann. Häufig bleibt unklar, wie Beteiligungsprozesse angemessen honoriert, methodisch fundiert gestaltet und insbesondere in Arbeits- und Zeitplänen abgebildet werden können, ohne die erfolgreiche Projektdurchführung zu gefährden.
Der Roundtable greift diese Spannungsfelder auf und bietet Raum für einen strukturierten Erfahrungsaustausch. Einleitend wird ein konkreter Projektantrag vorgestellt. Anhand dieses Beispiels werden zentrale Herausforderungen diskutiert, darunter die Einbindung von Praxispartner:innen auf verschiedenen Ebenen, die Auswahl geeigneter partizipativer Methoden sowie die Integration iterativer Abstimmungsprozesse in Projektstrukturen.
Im Anschluss sind die Teilnehmenden eingeladen, eigene Erfahrungen, Unsicherheiten und Best Practices einzubringen. Leitfragen sind u. a.:
- Was unterscheidet symbolische von tatsächlicher Partizipation?
- Wie lassen sich partizipative Elemente überzeugend und förderkonform in Anträgen formulieren?
- Welche Ressourcen (Zeit, Budget, Kompetenzen) müssen realistisch eingeplant werden?
- Welche Formate und Methoden eignen sich für den kontinuierlichen Austausch im Projektverlauf?
Ziel des Roundtables ist es, ein praxisnahes Verständnis partizipativer Forschung zu schärfen und gemeinsam Ansätze für realistische Projektanträge, inbesondere im Bereich quantitativer Forschung, zu entwickeln. Dazu zählen der Aufbau eines informellen Netzwerks, der Austausch von Erfahrungen sowie perspektivisch die Entwicklung von Textbausteinen und realistischen Planungsgrundlagen für zukünftige Forschungsanträge.
Interessenkonflikte: Keine Interessenskonflikte.



