The Healing Arts – Forging Alliances of Arts & Medicine

International Society for Arts and Medicine (ISfAM)
18.-20.06.2026
Berlin

Willkommen

Willkommen zu den Abstract Publikationen des ISfAM-Kongresses 2026
„The Healing Arts – Forging Alliances of Arts & Medicine“

Willkommen zu den Abstract Publikationen der International Society for Arts & Medicine (ISfAM) und des zweiten internationalen ISfAM-Kongresses „The Healing Arts – Forging Alliances of Arts & Medicine“ begleiten. Der Kongress fand vom 18. Juni bis 20. Juni 2026 in Marta’s Gästehaus, Berlin, sowie online statt.

Die International Society for Arts and Medicine (ISfAM) wurde 2023 gegründet, um Kunst und Medizin wissenschaftlich, therapeutisch und gesellschaftlich zu verknüpfen. ISfAM ist ein Forum für Wissenschaftler:innen, Ärzt:innen, Künstler:innen, Therapeut:innen sowie alle Personen, Organisationen und Sponsoren, die in diesem Bereich tätig sind oder sich dafür interessieren. Das gemeinsame Anliegen ist, Gesundheit durch die Künste zu fördern und zu erhalten, einschließlich bildende Kunst, Musik, Tanz, darstellende Künste, Literatur und Architektur.

Die Verbindung zwischen Kunst und Medizin gewinnt zunehmend an Dynamik. In Gesundheitssystemen, Forschungseinrichtungen und Kulturräumen weltweit werden künstlerische Praktiken nicht mehr als nur ergänzend, sondern als integraler Bestandteil von Gesundheit, Heilung und Prävention anerkannt. Der Kongress brachte medizinisches Fachpersonal, Künstler:innen, Forscher:innen, Praktiker:innen und Studierende aus aller Welt zusammen, um Healing Arts zu präsentieren, diskutieren und weiterzuentwickeln.

Vor dem Hintergrund grundsätzlicher globaler Herausforderungen – einschließlich post-pandemischen Belastungen, Kriege, humanitäre und ökologische Krisen, Transformation durch künstliche Intelligenz – war der Kongress Themen gewidmet, wie die Künste für Resilienz, Erneuerung und Innovation wirken können. Die fünf Hauptthemen waren: Strukturen und Räume der Gesundheitsversorgung neu denken; Kunst in Krisenzeiten – kollektive Heilung und kulturelle Resilienz; die Rolle der Kunst über die menschliche Lebensspanne; kreative Praxis als Ort der Wissensproduktion; gemeinsame Agenda für künftige Forschung, Praxis und Politik.

Zentrales Anliegen dieses Kongresses war die Verknüpfung von Kunst und der Medizin und enger Dialog von Künstler:innen und medizinischem Fachpersonal.

Der Pre-Conference-Tag am 18. Juni eröffnete den Kongress mit Workshops sowie einer öffentlichen Abendveranstaltung. Das Hauptprogramm am 19. und 20. Juni umfasste fünf Plenarsitzungen sowie rund 200 Präsentationen, die in 17 thematischen Blöcken organisiert waren, sowie eine moderierte Postersession.
Während des gesamten Kongresses bot ein designierter künstlerischer Raum ausstellungsbezogene Erfahrungen; darüber hinaus waren künstlerische Beiträge in verschiedenen Formen in das Programm eingebettet.

Diese Publikation umfasst rund 200 Abstracts und Beiträge aus allen Kongressformaten. Sie ist zugleich Dokument eines wachsenden Feldes und Einladung zur weiteren Zusammenarbeit. Das Plenarprogramm vereinte führende Stimmen der internationalen Kunst-und-Medizin-Community, darunter Nora Amin, Daisy Fancourt, Christopher Bailey, Jörg Fingerhut, Sandra Noeth, Hod Orkibi, Cornelia Kiss, Kai Lehikoinen, Mei Rui, Nisha Sanjani, Einat Shuper Engelhard, Debora Sloboda, Iryna Uzhakova, Maja Vulkan and Claudia Witt.

Herausgegeben von Prof. Dr. Stefan Willich, Prof. Dr. Anne Berghöfer und Vanessa Weiss

Wissenschaftliches Komitee: Annemarie Abbing, Mazda Adli, Christopher Bailey​, Anne Berghöfer (co-president), Sasha Bergstrom-Katz, Benno Brinkhaus, Daisy Fancourt (co-president), Iva Fattorini, Lukas Feireiss, Josephine Geipel, Wolfram Herrmann, Vicky Karkou, Michele Luchetti, Benjamin O’Brien, Hod Orkibi, Thomas Ostermann, Adak Pirmorady-Sehouli, Naomi Press, Sabine Koch (co-president), Einat Shuper Engelhard, Nisha Sajnani, Hannah Strohmeier, Rainbow Tin Hung Ho, Maya Vulcan, Cor Wagenaar, Stefan Willich (co-president), Claudia Witt, Rebecca Zarate (co-president)

Wissenschaftliches Programm