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      <Title language="de">Mikro- und Nanoplastik im und am Auge: okulare Expositionspfade, toxikologische Wirkmechanismen und gesundheitliche Konsequenzen</Title>
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      <DatePublished>20261104</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>75. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte (VNDA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>Okuloplastik&#47;P&#228;diatrische Ophthalmolgie&#47;Varia</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hamburg</MeetingCity>
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          <DateTo>20260606</DateTo>
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    <ArticleNo>26vnda30</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Mikro- und Nanoplastikpartikel (MNPs) haben sich als allgegenw&#228;rtige Umweltkontaminanten mit nachgewiesenen toxischen Effekten auf verschiedene menschliche Gewebe herausgestellt. In j&#252;ngerer Zeit wurde das Auge zunehmend als vulnerables Organsystem identifiziert; MNPs konnten in okul&#228;ren Medien wie Tr&#228;nenfl&#252;ssigkeit, Meibum und Glask&#246;rper nachgewiesen werden. Aufgrund der anatomischen Exposition des Auges gegen&#252;ber der Umwelt sowie seiner immunologischen Sensibilit&#228;t w&#228;chst die Besorgnis hinsichtlich m&#246;glicher nachteiliger Auswirkungen von MNPs auf die okul&#228;re Gesundheit.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Es wurde eine narrative Literatur&#252;bersicht durchgef&#252;hrt. Peer-Review-ver&#246;ffentlichte Studien aus den Jahren 2020 bis 2025 wurden systematisch aus den Datenbanken PubMed, Scopus und Web of Science unter Verwendung definierter Suchbegriffe wie &#8222;microplastics&#8220;, &#8222;nanoplastics&#8220;, &#8222;ocular toxicity&#8220;, &#8222;retina&#8220;, &#8222;ocular surface&#8220; und &#8222;eye&#8220; erfasst. Eingeschlossen wurden Studien, die sich mit der Exposition gegen&#252;ber MNPs im okul&#228;ren Gewebe befassten, biologische Wirkmechanismen untersuchten oder analytische Nachweise von MNPs in augenbezogenen Proben lieferten. Zur umfassenden Darstellung wurden sowohl in vitro- und in vivo-Studien als auch experimentelle Studien an Tieren und Beobachtungsstudien am Menschen ber&#252;cksichtigt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Ergebnisse belegen das Vorkommen von MNPs in kommerziellen ophthalmologischen Produkten, insbesondere in Augentropfen, sowie in menschlicher Tr&#228;nenfl&#252;ssigkeit, Meibum, Kammerwasser und Glask&#246;rperproben. Am h&#228;ufigsten identifizierte Polymere waren Polyethylen und Polystyrol. Quellen der okul&#228;ren Exposition umfassen luftgetragene Partikel, kosmetische Produkte und Verpackungsmaterialien. Experimentelle Studien berichten &#252;ber eine durch MNPs induzierte Zytotoxizit&#228;t in Hornhaut- und Netzhautzellen, die sich durch oxidativen Stress, mitochondriale Fragmentierung, Apoptose und entz&#252;ndliche Signalwege &#228;u&#223;ert. Tiermodelle zeigen, dass eine maternale Exposition gegen&#252;ber Nanoplastik die Entwicklung und Funktion der Netzhaut beim Nachwuchs beeintr&#228;chtigen kann. Dar&#252;ber hinaus weisen Studien auf eine St&#246;rung der Blut-Retina-Schranke sowie auf Ver&#228;nderungen des visuellen Verhaltens bei exponierten Organismen hin.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Mikro- und Nanoplastik stellen einen neuartigen Risikofaktor f&#252;r die okul&#228;re Gesundheit dar, wobei sowohl akute als auch langfristige Toxizit&#228;t vermutet wird. Obwohl Fortschritte bei Nachweismethoden und dem Verst&#228;ndnis toxikologischer Mechanismen erzielt wurden, bestehen weiterhin erhebliche Wissensl&#252;cken hinsichtlich Expositionsgrenzwerten, chronischer Effekte und kumulativer Sch&#228;den. Es besteht dringender Bedarf an standardisierten Nachweisverfahren, regulatorischer Kontrolle ophthalmologischer Formulierungen und gezielter Forschung zur umfassenden Bewertung der Vulnerabilit&#228;t des Auges gegen&#252;ber MNPs.</Pgraph></TextBlock>
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