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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Bilaterale persistierende Pupillarmembran &#8211; 2 verschiedene operative Ans&#228;tze im Vergleich</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>75. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augen&#228;rzte (VNDA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>Katarakt&#47;Linse</MeetingSession>
        <MeetingCity>Hamburg</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26vnda26</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Wir beschreiben die chirurgischen Herausforderungen, die durch eine kongenitale persistierende Pupillarmembran (PPM) w&#228;hrend der Kataraktoperation entstehen, und vergleichen die Ergebnisse zweier unterschiedlicher chirurgischer Vorgehensweisen, die in unserer Einrichtung angewendet wurden. Dar&#252;ber hinaus beabsichtigen wir, die aktuelle Literatur zu optimalen Behandlungsstrategien bei intraoperativ vorliegender PPM zusammenzufassen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Es erfolgte eine retrospektive Analyse eines Falls mit beidseitiger kongenitaler PPM, wobei im zeitlichen Abstand beide Seiten einer Phakoemulsifikation unterzogen wurden. In Fall 1 wurde die PPM vor Durchf&#252;hrung der Kapsulorhexis mittels stumpfer Pr&#228;paration abgel&#246;st. In Fall 2 wurde eine alternative Technik angewendet, die eine scharfe Pr&#228;paration und pr&#228;zise Segmentierung der Membran mit Mikro-Scheren, gefolgt von einer kontrollierten Entfernung unter Verwendung eines koh&#228;siven Viskoelastikums beinhaltete. Intraoperative Schwierigkeiten, postoperative Ergebnisse und Komplikationen wurden analysiert. Zus&#228;tzlich wurde eine narrative Literatur&#252;bersicht zu aktuellen chirurgischen Aspekten im Umgang mit PPM durchgef&#252;hrt, um unsere Ergebnisse einzuordnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Die stumpfe Pr&#228;paration der PPM (Fall 1) f&#252;hrte zu mehreren intraoperativen Komplikationen, darunter Irisblutungen, partielle Iridodialysen mit konsekutivem Irisprolaps, eingeschr&#228;nkte Sichtverh&#228;ltnisse sowie eine verl&#228;ngerte Operationsdauer. Die postoperative Erholung war verz&#246;gert und ging mit einer vor&#252;bergehenden Entz&#252;ndung sowie reduzierter Pupillenmotilit&#228;t einher. Im Gegensatz dazu erm&#246;glichte die verfeinerte Technik (Fall 2) eine kontrollierte Entfernung der Membran bei minimaler Belastung der Linsenkapsel, was zu einer gut zentrierten Kapsulorhexis, stabiler Intraokularlinsenposition und rascher postoperativer Rehabilitation f&#252;hrte. Die Literatur&#252;bersicht best&#228;tigt, dass eine PPM die Komplexit&#228;t der Kataraktoperation erheblich erh&#246;hen kann und dass Techniken, die die Traktion an der Iris minimieren &#8211; insbesondere scharfe Pr&#228;paration unter viskoelastischem Schutz &#8211; mit einer h&#246;heren Sicherheit und besseren visuellen Ergebnissen verbunden sind.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die kongenitale persistierende Pupillarmembran stellt eine relevante intraoperative Herausforderung bei der Kataraktchirurgie dar. Unsere vergleichenden Fallanalysen zeigen, dass die stumpfe Pr&#228;paration mit einem h&#246;heren Komplikationsrisiko verbunden ist, w&#228;hrend eine scharfe, kontrollierte Segmentierung der Membran unter viskoelastischer Unterst&#252;tzung zu vorhersehbareren und sichereren Ergebnissen f&#252;hrt. Die aktuelle Literatur stimmt mit diesen Ergebnissen &#252;berein und unterst&#252;tzt individualisierte chirurgische Strategien zur Reduktion des kapsul&#228;ren Stresses und zur Optimierung der visuellen Ergebnisse bei Patienten mit PPM.</Pgraph></TextBlock>
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