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      <Title language="de">Subretinale drusenoide Ablagerungen bei Chorioretinopathia centralis serosa: Erkenntnisse aus der Retro Mode</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Subretinale drusenoide Ablagerungen (SDD) wurden als Risikofaktor f&#252;r das Fortschreiten der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) beschrieben. Ihre Relevanz bei der Chorioretinopathia centralis serosa (CCS) wurde jedoch nicht ausreichend untersucht. Der Scanning-Laser-Ophthalmoskopie (SLO) Retro Mode (RM) Bildgebung erm&#246;glicht die en-face Detektion verschiedener subretinalen Ablagerungen, einschlie&#223;lich kleinem SDD. Diese Studie untersuchte die Pr&#228;valenz von SDD bei gesunden Probanden im Vergleich zu CCS-Patienten sowie Unterschiede im Auftreten und Umfang von SDD zwischen CCS-Patienten mit und ohne sekund&#228;re makul&#228;re Neovaskularisation (sMNV).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Die Studie umfasst 120 Augen von 55 CCS-Patienten (35&#8211;75 Jahre, Median: 55) und 31 Augen von 16 gesunden Probanden (24&#8211;81 Jahre, Median: 57). Die CCS-Patienten wurden in Gruppen mit (n&#61;27; 37&#8211;75 Jahre, Median: 59) und ohne sMNV (n&#61;28; 35&#8211;75 Jahre, Median: 50) eingeteilt. Das Vorhandensein und die Verteilung von SDD wurden anhand von RM-SLO-Bildern nach Lokalisation, Anzahl und Dichte bewertet, wobei die Lokalisation der SDD teilweise und erg&#228;nzend durch High-Resolution SD-OCT best&#228;tigt wurde. F&#228;lle mit wenigen SDD (&#60;10) wurden als SDD-negativ klassifiziert. Die Bewertung erfolgte mittels einer semiquantitativen Skala (0&#8211;13 pro Auge). Da die Unterschiede zwischen beiden Augen gering waren, wurde der Mittelwert beider Augen als patientenbezogenes Ma&#223; verwendet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Gegensatz zu den bei AMD h&#228;ufig beschriebenen, gr&#246;&#223;eren und klar begrenzten SDD zeigten sich die in dieser Studie beobachteten SDD in der High-Resolution-OCT nur diskret als sehr kleine, punktf&#246;rmige Erhebungen der Photorezeptorschicht. Im RM erschienen sie hingegen als kleine, k&#246;rnige Erhebungen und erm&#246;glichten als en-face-Darstellung die Beurteilung ihrer Verteilung und Ausdehnung. In der Kontrollgruppe wurde ein maximaler SDD-Score von 5,25 erreicht, w&#228;hrend dieser bei CCS-Patienten 11 (ohne sMNV) bzw. 11,75 (mit sMNV) betrug. Die Medianwerte lagen bei 2,02 in der Kontrollgruppe, 4,00 bei CCS ohne sMNV und 6,50 bei CCS mit sMNV. Eine Varianzanalyse zeigte signifikante Unterschiede im SDD-Score zwischen den Gruppen (p&#60;0,001). Post-hoc-Tests ergaben signifikante Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und CCS-Patienten ohne sMNV (p &#61; 0,047) sowie zwischen der Kontrollgruppe und CCS-Patienten mit sMNV (p&#60;0,001). Dar&#252;ber hinaus zeigte sich ein signifikanter Unterschied zwischen CCS-Patienten ohne und mit sMNV (p&#61;0,004). Es zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang zwischen Alter und SDD-Score. Auch die Interaktion zwischen Alter und Gruppe war nicht signifikant.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Die Ergebnisse zeigen einen m&#246;glichen Zusammenhang zwischen SDD und CCS, mit einer erh&#246;hten Pr&#228;valenz von SDD bei CCS sowie einer Verbindung zum Auftreten von sMNV. Dies weist auf m&#246;gliche gemeinsame pathophysiologische Mechanismen zwischen AMD und CCS hin, gest&#252;tzt durch zuvor berichtete genetische &#220;berschneidungen und gemeinsamen Risikogene. Die RM-Bildgebung k&#246;nnte ein wertvolles Instrument zur Detektion von SDD und zur Absch&#228;tzung des MNV-Risikos bei CCS-Patienten darstellen.</Pgraph></TextBlock>
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