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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Keine Terminnot, sondern Erwartungsdifferenz: wie digitale Terminsteuerung reale Verf&#252;gbarkeit ver&#228;ndert</Title>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Werkstattberichte 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>WSB-01-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> In der haus&#228;rztlichen Versorgung wird Terminmangel h&#228;ufig als strukturelles Kapazit&#228;tsproblem beschrieben. Gleichzeitig zeigen digital organisierte Abl&#228;ufe, dass Termine regelm&#228;&#223;ig verf&#252;gbar sind, auch kurzfristig. Diese Diskrepanz entsteht nicht durch fehlende Ressourcen, sondern durch Unterschiede zwischen Angebot, Nutzung und Erwartung. Digitale Terminsteuerung macht diese Differenz sichtbar und erlaubt eine gezielte Einflussnahme auf das Buchungsverhalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel ist es darzustellen, ob eine klar definierte Ma&#223;nahme innerhalb der digitalen Terminvergabe das Verhalten von Patientinnen und Patienten ver&#228;ndert und sich auf die tats&#228;chliche Terminverf&#252;gbarkeit auswirkt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> In einer haus&#228;rztlichen Praxis mit vollst&#228;ndig digitaler Terminvergabe wurde f&#252;r die Videosprechstunde eine verbindliche Ausfallregel eingef&#252;hrt. Diese wurde digital kommuniziert und umgesetzt. Beobachtet wurden Ver&#228;nderungen im Buchungsverhalten im laufenden Betrieb. Im Mittelpunkt standen Verl&#228;sslichkeit, kurzfristige Verf&#252;gbarkeit und der Umgang mit frei werdenden Terminen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Nach Einf&#252;hrung der Ma&#223;nahme ver&#228;nderte sich das Buchungsverhalten deutlich. Termine wurden verl&#228;sslicher wahrgenommen, kurzfristige Absagen gingen zur&#252;ck und frei werdende Zeitfenster konnten schneller neu vergeben werden. Auff&#228;llig war, dass sich dieser Effekt auch auf andere Terminarten &#252;bertrug, obwohl dort keine direkte &#196;nderung erfolgte. Gleichzeitig verbesserte sich die wahrgenommene Terminverf&#252;gbarkeit.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Ergebnisse zeigen, dass Terminprobleme nicht prim&#228;r durch fehlende Ressourcen entstehen. Entscheidend ist, wie vorhandene Angebote genutzt werden. Eine klar kommunizierte Regel kann das Verhalten im gesamten System ver&#228;ndern. Digitale Terminsteuerung wird damit zu einem aktiven Instrument der Versorgungsorganisation, das &#252;ber reine Abbildung hinausgeht und gezielt steuernd wirkt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Nicht mehr Termine l&#246;sen das Problem, sondern klare Regeln und Verbindlichkeit. Wer digitale Terminsteuerung konsequent nutzt, kann die reale Verf&#252;gbarkeit verbessern, ohne zus&#228;tzliche Kapazit&#228;ten aufzubauen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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