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    <Identifier>26kgg645</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg645</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6456</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Perspektive der beteiligten Stakeholder &#8211; Qualitative Interviews mit Haus&#228;rzt:innen, Link-Workern, Praxis- und Studienpersonal</Title>
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          <Firstname>Lena</Firstname>
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          <Affiliation>Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Social Prescribing in der haus&#228;rztlichen Versorgung</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-18-07</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Wie bewerten beteiligte Stakeholder &#8211; insbesondere Haus&#228;rzt:innen und Praxispersonal &#8211; das Konzept des Sozialen Rezepts und dessen Umsetzung im Rahmen der Machbarkeitsstudie&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> 18 semistrukturierte, episodische Interviews wurden mit beteiligten Stakeholdern durchgef&#252;hrt, aufgezeichnet, transkribiert und pseudonymisiert. Die Auswertung erfolgt mittels thematischen Kodierens nach Uwe Flick.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Erste Ergebnisse:</Mark1> Soziale Probleme in der Hausarztpraxis: Haus&#228;rzt:innen beschreiben soziale Probleme als allgegenw&#228;rtig und medizinisch relevant, sehen deren komplexe Versorgung aber h&#228;ufig strukturell au&#223;erhalb ihrer M&#246;glichkeiten &#8211; gepr&#228;gt von Zeitmangel, fehlender Expertise und einer un&#252;bersichtlichen und dynamischen Angebotslandschaft.</Pgraph><Pgraph>Erfahrungen mit der Studie: Die Motivation zur Studienteilnahme speist sich aus dem Wunsch nach Entlastung und der Hoffnung auf eine strukturierte L&#246;sung f&#252;r soziale Problemlagen von Patient:innen. Auf praktischer Ebene werden die Randomisierung, exkludierende Studieneinschlusskriterien und der b&#252;rokratische und damit zeitliche Mehraufwand als H&#252;rden erlebt. Als f&#246;rderlich gilt der aktive R&#252;ckhalt der Praxis. Ebenso f&#246;rderlich ist eine gute Anbindung und Kommunikation mit der Studienkoordination sowie eine pragmatische Haltung f&#252;r Studienabl&#228;ufe und -limitationen. Der wahrgenommene Nutzen f&#252;r Patient:innen wird positiv eingesch&#228;tzt, ein strukturiertes Feedback der Link Worker:in zum weiteren Verlauf jedoch vermisst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Auffassung zum Konzept Soziales Rezept:</Mark1> Das Konzept wird grunds&#228;tzlich positiv bewertet &#8211; insbesondere als niedrigschwellige, pr&#228;ventive Erg&#228;nzung zur medizinischen Versorgung. Gleichzeitig zeigt sich ein heterogenes Verst&#228;ndnis dessen, was ein &#8222;Soziales Rezept&#8220; konkret umfasst: W&#228;hrend einige Haus&#228;rzt:innen es als strukturierte Vermittlung in gemeindenahe Unterst&#252;tzungsangebote verstehen, interpretieren andere es eher im Sinne klassischer Sozialarbeit, etwa zur Organisation von Pflegeleistungen oder zur L&#246;sung sozialrechtlicher Problemlagen. Diese unterschiedlichen Auffassungen gehen mit variierender Erwartungshaltung und Nutzung einher und erweisen sich als zentral f&#252;r die Akzeptanz und Integration in den Praxisalltag.</Pgraph><Pgraph>Zugleich &#252;berwiegt eine n&#252;chterne Einsch&#228;tzung: Das Soziale Rezept wird nicht als L&#246;sung f&#252;r strukturelle Versorgungsprobleme gesehen, sondern als sinnvoller Beitrag innerhalb bestehender Grenzen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Aus den Ergebnissen der Interviews, ergeben sich zentrale Anforderungen f&#252;r die Umsetzung: klar strukturierte, praktikable Abl&#228;ufe, eine Reduktion administrativer Anforderungen, eine enge Anbindung und Unterst&#252;tzung durch die Studienkoordination sowie ein strukturiertes Feedback zu den Link-Worker-Beratungen an die Praxen.</Pgraph><Pgraph>Zugleich erweist sich das Verst&#228;ndnis des Konzepts als entscheidend f&#252;r dessen Nutzung im Praxisalltag, da unterschiedliche Auffassungen mit variierender Erwartung und Anwendung einhergehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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