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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6335</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Projekt &#8222;Von Zyklus bis Verh&#252;tung&#8220;</Title>
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          <LastnameHeading>H&#246;gemann</LastnameHeading>
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          <Affiliation>&#196;rztliche Gesellschaft zur Gesundheitsf&#246;rderung (&#196;GGF), Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sexuelle Gesundheit und sexuelle Bildung junger Menschen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-16-07</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Die &#196;rztliche Gesellschaft zur Gesundheitsf&#246;rderung e.V. (&#196;GGF) setzt mit dem Projekt &#8222;Von Zyklus bis Verh&#252;tung&#8220; (2025&#8211;2028) auf ein bew&#228;hrtes und zugleich weiterentwickeltes Pr&#228;ventionsformat im schulischen Setting. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz von Jugendlichen ab der 7. Klassenstufe zu st&#228;rken und ihnen eine informierte, selbstbestimmte Auseinandersetzung mit Themen wie Menstruationsgesundheit, Sexualit&#228;t, Verh&#252;tung und reproduktiver Gesundheit zu erm&#246;glichen.</Pgraph><Pgraph>Zentraler Bestandteil des Projekts sind &#228;rztliche Workshops im Klassenzimmer, die bewusst ohne Lehrkr&#228;fte und in geschlechtsgetrennten Gruppen stattfinden. Diese gesch&#252;tzte Atmosph&#228;re erm&#246;glicht einen offenen, dialogischen Austausch, in dem evidenzbasierte Informationen vermittelt und individuelle Fragen aufgegriffen werden k&#246;nnen. Die Teilnehmenden profitieren dabei nicht nur von medizinisch fundiertem Wissen, sondern auch von einem direkten Austausch mit den &#196;rzt:innen, die als vertrauensw&#252;rdige Ansprechpersonen fungieren und zugleich eine Br&#252;cke in das Gesundheitssystem bilden. Vor dem Hintergrund aktueller Studien zur Jugendsexualit&#228;t und Gesundheitskompetenz gewinnt die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Informationsquellen zunehmend an Bedeutung. Viele Jugendliche beziehen ihr Wissen aus sozialen Medien, aus nicht verifizierten Online-Inhalten oder Pornografie.</Pgraph><Pgraph>Das Projekt greift diese Realit&#228;t auf, indem solche Inhalte beispielhaft besprochen und hinsichtlich ihrer Glaubw&#252;rdigkeit bewertet werden. Ziel ist es, Medienkompetenz zu f&#246;rdern und die F&#228;higkeit zu st&#228;rken, zwischen evidenzbasierten Informationen und subjektiven oder verzerrten Darstellungen zu unterscheiden. In den Workshops mit den weiblichen Teilnehmenden liegt ein Fokus auf Wissensvermittlung und fr&#252;hzeitiger Sensibilisierung f&#252;r Menstruationsgesundheit&#47;-beschwerden (auch Endometriose), auf Verh&#252;tungsmethoden und dem Besuch in der gyn&#228;kologischen Praxis. Wie k&#246;nnen Social media oder KI-generierte Antworten das Wissen, die Einstellung und Erwartungen beeinflussen&#63; In den Workshops mit m&#228;nnlichen Teilnehmenden wird verst&#228;rkt auf pornografische Inhalte und deren Einfluss auf Erwartungen an Geschlechtsverkehr, Sexualpraktiken und Beziehungen eingegangen. Dabei werden auch Rollenbilder thematisiert und ein Perspektivwechsel angeregt, um zum Nachdenken zu f&#252;hren. Weitere Themen sind u.a. Verh&#252;tungsmittel, der Umgang mit Verh&#252;tungspannen und Anlaufstellen der Beratung.</Pgraph><Pgraph>Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Chancengleichheit, besonders f&#252;r Jugendliche aus sozio&#246;konomisch benachteiligten Lebenslagen oder mit Migrationsgeschichte. Durch den aufsuchenden Ansatz werden auch jene erreicht, die sonst nur eingeschr&#228;nkt Zugang zu Gesundheitsinformationen und Versorgungsstrukturen haben. Ziel ist es, die Gesundheits- und Medienkompetenz zu st&#228;rken und selbstbestimmte Entscheidungen zur eigenen Gesundheit und Sexualit&#228;t zu erm&#246;glichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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