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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Das Erste Mal als Thema auf YouTube, Instagram und TikTok: Ergebnisse einer Inhaltsanalyse</Title>
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          <Affiliation>Technische Universit&#228;t Ilmenau, Ilmenau, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sexuelle Gesundheit und sexuelle Bildung junger Menschen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-16-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> &#220;ber sexuelle und reproduktive Gesundheit wird auf Social-Media-Plattformen intensiv diskutiert. F&#252;r viele junge Menschen sind Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok wichtige Quellen der Sexualaufkl&#228;rung. Die an der TU Ilmenau von 2023 bis 2026 durchgef&#252;hrte EMSA-Studie betrachtet diese Online-Kommunikation hinsichtlich drei ausgew&#228;hlter Themen: Erstes Mal Sex, Menstruation und SchwangerschaftsAbbruch.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Mit Blick auf das Erste Mal Sex will die EMSA-Studie vier Forschungsfragen (F1-F4) beantworten, die sich auf die Anbieter (F1), die Inhalte (F2), die Qualit&#228;t (F3) und die Publikumsreaktionen (F4) sexueller Social-Media-Kommunikation beziehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Im Jahr 2026 wurde eine Stichprobe von N &#61; 387 popul&#228;ren deutschsprachigen Videos zum Ersten Mal Sex von YouTube (n &#61; 150), Instagram (n &#61; 57) und TikTok (n &#61; 180) gezogen. Pro Video wurden zudem die maximal 20 meistgelikten themenbezogenen Publikumskommentare erfasst. Die Videos und Kommentare wurden mittels zweier deduktiv und induktiv entwickelter, reliabilit&#228;tsgepr&#252;fter Codeb&#252;cher inhaltsanalytisch ausgewertet. Die statistische Datenanalyse erfolgte mit R.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Es zeigte sich, dass popul&#228;re Social-Media-Videos &#252;ber das Erste Mal Sex mehrheitlich von Gesundheitslaien stammen, deutlich seltener von Gesundheits- oder Medienprofis (F1). Inhaltlich dominiert Erfahrungswissen gegen&#252;ber Faktenwissen, und inhaltlich im Mittelpunkt stehen das Alter beim Ersten Sex sowie Sexualpraktiken; in knapp jedem dritten Video geht es um Verh&#252;tung oder um Vergn&#252;gung, in jedem sechsten um Konsens (F2). Gemessen mit dem mDISCERN-Index, dem etabliertesten Messinstrument zur Qualit&#228;t von Online-Gesundheitsinformationen, zeigen die untersuchten Social-Media-Videos mehrheitlich eine schlechte bis moderate Qualit&#228;t, wobei YouTube-Videos im Plattformvergleich am besten abschneiden (F3). YouTube- und TikTok-Videos zum Ersten Mal Sex zeigen die vergleichsweise gr&#246;&#223;te Publikumsresonanz in Form von Views, Likes und Kommentaren; auf Instagram dagegen ist das Thema in Videos und Kommentaren weniger pr&#228;sent (F4).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Weitere Forschung sowie Praxisma&#223;nahmen sind notwendig, um die Qualit&#228;t von Social-Media-Videos zum Ersten Mal Sex besser einsch&#228;tzen und optimieren zu k&#246;nnen. Neben einer F&#246;rderung der Online-Gesundheitskompetenz junger Menschen scheint es wichtig, das Angebot an qualit&#228;tsvollen und vielf&#228;ltigen Videos zum Thema durch Gesundheits- und Medienprofis zu st&#228;rken.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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