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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6305</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Jugendsexualit&#228;t und Sexualaufkl&#228;rung von LSBTIQ&#42; Personen</Title>
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          <Affiliation>Hochschule Merseburg, Angewandte Sexualwissenschaft, Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur, Merseburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sexuelle Gesundheit und sexuelle Bildung junger Menschen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-16-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Um die sexuelle und reproduktive Gesundheit besonders vulnerabler Gruppen zu gew&#228;hrleisten, braucht es sowohl passende Angebote der Sexuellen Bildung und Gesundheitsversorgung als auch differenzierte Forschung zu ihren spezifischen Bedarfen. F&#252;r lesbische, schwule, bisexuelle, trans, inter&#42; und queere (LSBTIQ&#42;) Jugendliche bestehen bislang deutliche Forschungsl&#252;cken, insbesondere hinsichtlich ihrer sexuellen und romantischen Sozialisation sowie ihrer Erfahrungen mit Sexualaufkl&#228;rung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Die explorative Studie &#8222;Jugendsexualit&#228;t und Sexualaufkl&#228;rung von LSBTIQ&#42; Personen (JuSeQs)&#8220; (Hochschule Merseburg, 2024&#8211;2027) zielt darauf ab, diese Forschungsl&#252;cke zu schlie&#223;en, indem sie Bedarfe junger LSBTIQ&#42; Personen im Bereich Sexualaufkl&#228;rung sowie sexueller und reproduktiver Gesundheit untersucht. Der Beitrag pr&#228;sentiert erste Ergebnisse und diskutiert Implikationen f&#252;r Bildungs- und Unterst&#252;tzungsangebote.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Die Studie kombiniert qualitative und quantitative Ans&#228;tze. Es werden einerseits n &#61; 40 leitfadengest&#252;tzte Interviews mit LSBTIQ&#42; Personen im Alter von 16 bis 25 Jahren durchgef&#252;hrt. Die Datenerhebung erfolgt in zwei Phasen mit jeweils etwa 20 Interviews: (1) Fokus auf schwer erreichbare und bislang unterrepr&#228;sentierte Gruppen (u. a. BIPoC, inter&#42;, transfeminine Personen, Personen mit Klassismuserfahrungen sowie mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen) und (2) gezielte Rekrutierung weiterer queerer Jugendlicher auf Basis erster Auswertungen. Die Auswertung der Interviews erfolgt mittels strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz und R&#228;diker (2024). Andererseits wurde eine quantitative Online-Befragung unter Fachpersonen der externen schulbezogenen Bildungsarbeit durchgef&#252;hrt, bei der univariate und bivariate Zusammenh&#228;nge mit SPSS ausgewertet werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der Beitrag basiert auf ersten Auswertungen der qualitativen Interviews aus der Erhebungsphase 1. Die Ergebnisse der bislang ausgewerteten Interviews zeigen, dass schulische Sexualaufkl&#228;rung &#252;berwiegend als cis-heteronormativ und reproduktionszentriert wahrgenommen wird, w&#228;hrend queerspezifische Inhalte kaum ber&#252;cksichtigt werden. Sexuelle Bildung verlagert sich h&#228;ufig in digitale und au&#223;erinstitutionelle Kontexte. Weitere Analysen deuten auf relevante Themenfelder wie Grenzverletzungen sowie sexuelle und reproduktive Gesundheit hin, die wichtige Hinweise auf Versorgungszug&#228;nge und bestehende Bedarfe liefern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Ergebnisse unterstreichen den Bedarf an inklusiveren und zielgruppenspezifischen Konzepten der Sexuellen Bildung und Gesundheitsversorgung. Insbesondere marginalisierte Gruppen innerhalb der LSBTIQ&#42; Community werden bislang unzureichend ber&#252;cksichtigt. Die Studie liefert empirische Grundlagen, um bestehende Angebote weiterzuentwickeln und Fachkr&#228;fte st&#228;rker f&#252;r die vielf&#228;ltigen Lebensrealit&#228;ten junger LSBTIQ&#42; Personen zu sensibilisieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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