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    <Identifier>26kgg629</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg629</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6294</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Sexualisierte Gewalterfahrungen junger Menschen. Ergebnisse der Jugendsexualit&#228;tsstudie 10. Welle</Title>
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          <LastnameHeading>Sch&#228;fer-Pels</LastnameHeading>
          <Firstname>Alina</Firstname>
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          <Affiliation>Bundesinstitut f&#252;r &#214;ffentliche Gesundheit (BI&#214;G), Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>629</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Sexuelle Gesundheit und sexuelle Bildung junger Menschen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-16-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Vor dem Hintergrund, dass eine umfassende sexuelle Bildung positive Auswirkungen auf die Pr&#228;vention sexualisierter Gewalt hat, werden seit 2001 in der Jugendsexualit&#228;tsstudie des Bundesinstituts f&#252;r &#214;ffentliche Gesundheit (BI&#214;G, ehemals BZgA) auch Daten zu Erfahrungen sexualisierter Gewalt bei jungen Menschen erfasst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> In der 10. Welle der Jugendsexualit&#228;tsstudie wurden 5.855 Jugendliche (n &#61; 3.514, Geschlecht: weiblich: 2.013, m&#228;nnlich: 1.489, divers: n &#61; 12; Alter: 14&#8211;17 Jahre) und junge Erwachsene (n &#61; 2.341, Geschlecht: weiblich: 1.543, m&#228;nnlich: 767, divers: n &#61; 31; Alter: 18&#8211;25 Jahre) unter anderem zu Erfahrungen sexualisierter Gewalt ohne und mit K&#246;rperkontakt sowie dem Offenlegungsverhalten (Disclosure) befragt. Erfahrungen sexualisierter Gewalt ohne K&#246;rperkontakt umfassen zum Beispiel sexuelle Kommentare online sowie offline, Exhibitionismus oder die Verbreitung von Ger&#252;chten mit sexuellem Inhalt. Erfahrungen sexualisierter Gewalt mit K&#246;rperkontakt beinhalten Situationen wie beispielsweise K&#246;rperber&#252;hrungen in sexueller Form gegen den eigenen Willen, Zwang zum Sex oder Zwang zu Nacktaufnahmen (auch pornografische Aufnahmen). Disclosureverhalten wurde unter anderem durch den Zeitpunkt der Offenlegung, einbezogene Vertrauenspersonen und der Bewertung der Offenlegung operationalisiert. Die Daten wurden mittels CAPI-Methode (Computer-assisted Personal Interviewing) mit m&#252;ndlichen und schriftlichen Interviewteilen von geschulten Interviewenden erhoben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die deskriptive Auswertung zeigt, dass fast zwei Drittel (64&#37;) der Befragten schon einmal sexualisierte Gewalt ohne K&#246;rperkontakt erfahren haben. M&#228;dchen und Frauen sind insbesondere von sexuellen Bel&#228;stigungen online, das Erhalten oder Verlangen sexueller Bilder und exhibitionistische Erfahrungen h&#228;ufiger betroffen als m&#228;nnliche Befragte. Des Weiteren geben fast 30&#37; an, Erfahrungen sexualisierter Gewalt mit K&#246;rperkontakt gemacht zu haben. M&#228;dchen und Frauen (40&#37;) sind dabei mehr als doppelt so h&#228;ufig betroffen wie Jungen und M&#228;nner (18&#37;). 69 Prozent der Betroffenen sexualisierter Gewalt mit K&#246;rperkontakt haben sich jemandem im Nachgang anvertraut. Nur 16&#37; der M&#228;dchen und Frauen haben sich niemandem anvertraut, wohingegen es 44&#37; der Jungen und M&#228;nnern sind. Wichtige Vertrauenspersonen sind Personen aus dem Freundeskreis und Gleichaltrige sowie Eltern und die Partnerin oder der Partner. Wenn sich die Betroffenen jemanden anvertraut haben, bewerten dies M&#228;dchen und Frauen (86&#37;) sowie Jungen und M&#228;nner (84&#37;) fast ausschlie&#223;lich als hilfreich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Studienergebnisse unterstreichen, dass sexualisierte Gewalt ein Ph&#228;nomen ist, das &#252;berwiegend M&#228;dchen und Frauen betrifft. Des Weiteren wird die Bedeutung einer intersektionalen sexuellen Bildung erkennbar, die Fachkr&#228;fte, Eltern und Jugendliche als Betroffene aber auch als wichtige Vertrauenspersonen im Umgang mit Erfahrungen sexualisierter Gewalt unterst&#252;tzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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