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    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg611</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg6114</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die neue hochschuldidaktische Herausforderung: das Problem ist nicht die KI, sondern die Bedeutung von Sprache</Title>
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          <Affiliation>Technische Hochschule Mittelhessen, Fachbereich Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>611</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Kompetent mit KI lehren und lernen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-12-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Mit generativer KI und den daraus hervorgegangenen Sprachmaschinen ist eine Situation entstanden, in der sich die Hochschulen und ihre Mitglieder anscheinend dem Schicksal ergeben haben: Angesichts der Allgegenwart sowie der offensichtlichen Leistungsf&#228;higkeit und N&#252;tzlichkeit von Sprachmaschinen sucht man allerorts nach M&#246;glichkeiten und Wegen, diese Maschinen nicht nur in die Lehre zu integrieren, sondern sie auch als Lerncoaches f&#252;r Studierende, als Kurshilfen f&#252;r Lehrende und als Forschungsassistenten f&#252;r Forschende zu etablieren.</Pgraph><Pgraph>Dabei gibt es neue Beobachtungen zu machen, die zu denken geben: Es kommt zu Verstummungs- und Vereinzelungstendenzen im H&#246;rsaal, Dissoziationserfahrungen beim Lernen und zu Substitutionshandeln bei Pr&#252;fungsleistungen. Und kognitives Offloading scheint beim Gebrauch von Sprachmaschinen fast unvermeidbar. Wie lernt der Mensch unter diesen Bedingungen noch etwas&#63;</Pgraph><Pgraph>Die These des Beitrags ist: Das Problem ist weniger die KI-Technologie an sich als vielmehr die ihr zugewachsene Erm&#228;chtigung durch Sprache &#8211; eben weil es Sprache ist. Die Hochschullehre muss sich radikal neuen Fragen stellen, die das Humane, Soziale, Gesellschaftliche und Kulturelle weitreichend ber&#252;hren und auch wissenschaftstheoretisch sowie wissenschaftsdidaktisch beantwortet werden m&#252;ssen: Welches Verh&#228;ltnis haben Menschen zur Sprache&#63; Welche Bedeutung hat Sprache in und f&#252;r die jeweilige Wissenschaft&#63; Oder, weiter heruntergebrochen: Welche Bedeutung hat Sprache f&#252;r die konkrete Lehrveranstaltung&#63; Soll Sprache eigene Lernerfahrungen erm&#246;glichen und transportieren &#8211; oder was tritt an ihre Stelle&#63; Was ist die Aufgabe von Bildung, und welche Rolle spielt dabei das Verm&#246;gen, mit Sprache umgehen und sich in ihr ausdr&#252;cken zu k&#246;nnen&#63; Und, ganz pragmatisch gefragt: Wie lassen sich die oben angedeuteten negativen Effekte des Einflusses von Sprachmaschinen vermeiden&#63; Wenn das nicht m&#246;glich ist: Welchen Preis bezahlen wir daf&#252;r&#63;</Pgraph><Pgraph>Der Beitrag m&#246;chte dazu anregen, Hochschullehre im Verh&#228;ltnis zu und im Umgang mit Sprache zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragen stets mit einer forschenden Haltung durchzuf&#252;hren, um Sprachmaschinen nicht nur reflektiert und verantwortungsvoll einzusetzen, sondern auch ihre Eignung f&#252;r das spezifische Fach und ihren Einfluss zu ergr&#252;nden; der Nicht-Einsatz von Sprachmaschinen ist ebenso eine Option. Daf&#252;r eignen sich in besonderer Weise gestaltungsbasierte Ans&#228;tze, die sich leichtgewichtig in die Lehre integrieren lassen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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