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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg5978</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Was passiert da jetzt eigentlich mit meiner Schwester&#63; Perspektiven und Haltungen von An- und Zugeh&#246;rigen von Menschen mit Psychoseerfahrung</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Leipzig, Leipzig, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Angeh&#246;rige im Kontext psych. Erkrankungen: Dynamiken, Belastungen und Versorgungsbedarfe</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-07-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Forschung hat gezeigt, dass neben der Abw&#228;gung von Nutzen und Risiken auch die Angst vor Stigmatisierung die Entscheidung von Menschen mit Psychoseerfahrung &#252;ber die Verwendung oder Nicht-Verwendung von Antipsychotika beeinflusst. Sie sind in diesem Zusammenhang potenziell mit zwei verschiedenen Arten der Stigmatisierung konfrontiert, einerseits, wenn sie sich f&#252;r Antipsychotika entscheiden, andererseits, wenn sie diese nicht verwenden, absetzen oder reduzieren wollen. Bei dieser Entscheidungsfindung spielen auch An- und Zugeh&#246;rige eine gro&#223;e Rolle.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Die vorliegende Studie zielt darauf ab, u. a. die Haltung der Angeh&#246;rigen und m&#246;gliche Stigmatisierungen zu erfassen. Gleichzeitig wird der Einfluss des (Selbst-)Stigmas auf die Entscheidung von Menschen mit Psychoseerfahrung f&#252;r oder gegen die Verwendung von Antipsychotika untersucht. Das Ziel ist, die Kommunikation &#252;ber die Verwendung von Antipsychotika zu verbessern und so zu einer informierten Entscheidung von Menschen mit Psychoseerfahrung beizutragen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> EASTMED ist eine partizipative sequentielle Mixed-Methods-Studie, die seit Januar 2026 an zwei Studienstandorten durchgef&#252;hrt wird. In Fokusgruppen mit den jeweiligen Stakeholdern (Menschen mit Psychoseerfahrung, An- und Zugeh&#246;rige, Psychiater:innen) werden derzeit die Unterschiede innerhalb einer Gruppe sowie zwischen den Gruppen untersucht. Darauf aufbauend wird ein Fragebogen entwickelt, der das &#246;ffentliche Stigma sowie das Selbststigma bez&#252;glich der Verwendung und Nicht-Verwendung von Antipsychotika erfassen soll.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Erste Ergebnisse:</Mark1> In diesem Vortrag soll es um die Perspektive und Bed&#252;rfnisse sowie Haltungen der An- und Zugeh&#246;rigen gehen, die qualitativ inhaltsanalytisch nach Kuckartz ausgewertet wurden. An- und Zugeh&#246;rige tragen &#8222;eine gro&#223;e Last&#8220; und werden gleichzeitig &#8222;nicht genug eingebunden&#8220;. Es werden exemplarisch Zitate vorgestellt und n&#228;her beleuchtet. Au&#223;erdem teilt die Vortragende, die als Peer Researcher selbst Psychoseerfahrung sowie Einblick in die Situation ihrer eigenen An- und Zugeh&#246;rigen hat, ihre Erfahrungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> An- und Zugeh&#246;rige spielen eine wichtige Rolle im Behandlungs- und Genesungsprozess der Menschen mit Psychoseerfahrung. Innerhalb dieses Rahmens haben sie eigene Bed&#252;rfnisse und Unterst&#252;tzungsbedarfe. Es ist wichtig, dieser Gruppe mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen, um ihr gerecht zu werden und ihr Potenzial als Teil des Recovery-Prozesses auszusch&#246;pfen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> An- und Zugeh&#246;rige &#228;u&#223;ern den dringlichen Wunsch, nicht nur verst&#228;rkt, sondern &#252;berhaupt in die Behandlung miteinbezogen zu werden, da sie oft einen gro&#223;en Teil der Care-Arbeit leisten und gleichzeitig vom Hilfesystem wenig einbezogen werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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