<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26kgg593</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg593</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg5937</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Soziale Inklusion aus sonderp&#228;dagogischer Perspektive &#8211; Implikationen f&#252;r die gesundheitliche Ungleichheitsforschung</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Ferreira Gonz&#225;lez</Lastname>
          <LastnameHeading>Ferreira Gonz&#225;lez</LastnameHeading>
          <Firstname>Laura</Firstname>
          <Initials>L</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Pf&#246;rtner</Lastname>
          <LastnameHeading>Pf&#246;rtner</LastnameHeading>
          <Firstname>Timo-Kolja</Firstname>
          <Initials>TK</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Nitz</Lastname>
          <LastnameHeading>Nitz</LastnameHeading>
          <Firstname>Jannik</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;t zu K&#246;ln, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251030</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>593</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Soziale Exklusion und Inklusion</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>SYM-06-04</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Mit der Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist der Anspruch verbunden, allen Lernenden im Kontext schulischer Bildung von Beginn an Teilhabe zu erm&#246;glichen. Ein weites Inklusionsverst&#228;ndnis impliziert dabei, dass Bildungsprozesse alle Lernenden gleicherma&#223;en adressieren, ihre Ressourcen und Potenziale aufgreifen und sie auf eine aktive gesellschaftliche Partizipation vorbereiten. Teilhabe umfasst in diesem Sinne sowohl die gesellschaftliche als auch die soziale Ebene und zielt auf die gleichberechtigte Einbindung aller Lernenden.</Pgraph><Pgraph>Die gegenw&#228;rtige Bildungssituation ist jedoch weiterhin durch systematische Ungleichheiten zwischen Lernenden mit und ohne sonderp&#228;dagogischen F&#246;rderbedarf gekennzeichnet. Insbesondere Lernende mit einem Unterst&#252;tzungsbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung &#8211; etwa mit externalisierenden oder internalisierenden Verhaltensweisen &#8211; stehen im Spannungsfeld dieser Zielsetzungen vor besonderen Herausforderungen. Empirische Befunde zeigen, dass diese Gruppe in besonderem Ma&#223;e Exklusionsrisiken ausgesetzt ist, die sich langfristig auf Bildungsbiografien, soziale und gesellschaftliche Teilhabe sowie auf die gesundheitliche Lage im Lebensverlauf auswirken k&#246;nnen. Hinzu kommen Stigmatisierungsprozesse, die inklusive Bildungsprozesse erschweren oder teilweise verhindern. Diese entstehen sowohl in der Interaktion zwischen Lernenden als auch im Verh&#228;ltnis zwischen Lernenden und Lehrkr&#228;ften.</Pgraph><Pgraph>Der Beitrag diskutiert vor diesem Hintergrund das Potenzial sonderp&#228;dagogischer F&#246;rderung im inklusiven Setting als Schnittstelle zwischen Bildungs- und Gesundheitsforschung. Im Zentrum stehen bindungsorientierte Ans&#228;tze sowie die F&#246;rderung sozial-emotionaler Kompetenzen im Sinne von Social and Emotional Learning (SEL) als zentrale Wirkfaktoren f&#252;r schulische Integration, psychosoziale Stabilisierung und langfristige Teilhabechancen. Schule wird dabei als sozialer Raum verstanden, der &#8211; bei entsprechender professioneller Gestaltung &#8211; kompensatorische Funktionen im Hinblick auf ungleiche Entwicklungs- und Gesundheitsbedingungen &#252;bernehmen kann.</Pgraph><Pgraph>Aus dieser Perspektive werden Implikationen f&#252;r eine interdisziplin&#228;r ausgerichtete Forschung zu gesundheitlichen Ungleichheiten abgeleitet, die sonderp&#228;dagogische Expertise systematisch einbezieht und schulische Inklusion als gesundheitsrelevanten Kontext begreift.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>