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    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg572</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg5729</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Erfahrungen mit Anfragen nach Suizidassistenz in der haus&#228;rztlichen Praxis: empirische Einblicke einer explorativen Interviewstudie</Title>
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          <Affiliation>Friedrich-Schiller-Universit&#228;t Jena, Universit&#228;tsklinikum Jena, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Jena, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Umgang mit Anfragen nach Suizidassistenz in Deutschland: Empirische Daten und Leitlinienempfehlungen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-02-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Als oftmals langj&#228;hrige Begleiter:innen ihrer Patient:innen in Gesundheit und Krankheit sind Haus&#228;rzt:innen pr&#228;destinierte Ansprechpartner:innen f&#252;r Sterbew&#252;nsche einschlie&#223;lich Anfragen nach Suizidassistenz. Wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit der Thematik konzentrieren sich in Deutschland bislang jedoch vorrangig auf andere Fachgruppen, z.B. Onkologie, Palliativmedizin und Psychiatrie. Zur Untersuchung der haus&#228;rztlichen Perspektiven wurden in der HAPASS Studie mithilfe leitfadengest&#252;tzer Einzelinterviews die Erfahrungen von 19 Haus&#228;rzt:innen in Deutschland mit Anfragen nach Suizidassistenz exploriert. Die Datenauswertung erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring. Die Ergebnisse legen nahe, dass Anfragen nach Suizidassistenz kein allt&#228;glicher Beratungsanlass sind, jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit im Laufe eines haus&#228;rztlichen Berufslebens vorkommen. Als Motive f&#252;r die Anfragen wurden durch die befragten Haus&#228;rzt:innen vor allem Einsamkeit, der drohende oder tats&#228;chliche Verlust von Autonomie und Selbstst&#228;ndigkeit sowie der Wunsch nach Leidenslinderung bei schwerer Erkrankung erlebt. Obwohl viele Befragte angaben, der Option der Suizidassistenz offen gegen&#252;berzustehen, wurde die Frage nach dem individuellen Verst&#228;ndnis der &#228;rztlichen Rolle im Kontext von Anfragen nach Suizidassistenz heterogen beantwortet. Die berichteten Reaktionen der befragten &#196;rzt:innen auf derartige Anfragen in der Praxis fielen je nach Situation, individueller Einstellung und Kenntnis der Thematik unterschiedlich aus. Es lie&#223;en sich 4 Reaktionsgruppen identifizieren, wobei sowohl intrasituative als auch intrapersonelle Dynamiken vorkamen. In keinem Fall wurde die Bitte um &#228;rztliche Hilfe beim Suizid sofort mit einem Handlungsauftrag zur Suizidassistenz gleichgesetzt. Sehr h&#228;ufig &#228;u&#223;erten die Teilnehmenden Unsicherheiten im Umgang mit der Thematik sowie Unterst&#252;tzungs- und Reflexionsbedarf. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Anfrage nach Suizidassistenz in der haus&#228;rztlichen Praxis einen komplexen Beratungsanlass mit besonderen Herausforderungen sowohl auf der &#228;rztlich-fachlichen als auch auf der pers&#246;nlichen Ebene darstellt. Die Erkenntnisse aus der Erforschung haus&#228;rztlicher Perspektiven k&#246;nnen wertvolle Anregungen f&#252;r die Er- und &#220;berarbeitung von bedarfs- und praxisorientierten Empfehlungen und Vorgaben auf der Regelebene sowie Anregungen f&#252;r den Umgang mit Anfragen nach Suizidassistenz auf individueller Ebene bieten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Themenbezogene Referatshonorare, Reisekosten&#252;bernahmen oder -zusch&#252;sse durch DFG und BMFTR, Mitgliedschaften in DEGAM, AEM, Marburger Bund</Pgraph></TextBlock>
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