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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg5137</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Daten statt Dokumente: Etablierung einer digitalen Infrastruktur f&#252;r onkologische S3-Leitlinien</Title>
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          <Affiliation>Deutsche Krebsgesellschaft, Leitlinien, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>513</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung&#47;Digitalisierung</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>OSFM-03-14</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Entwicklung evidenzbasierter medizinischer Leitlinien ist nicht nur methodisch anspruchsvoll, sie ist auch operativ sehr herausfordernd. Der notwendige Austausch von Dokumenten und Dateien f&#252;hrt in diesem Setting oft zu Mediendiskontinuit&#228;ten, redundanter Dateneingabe oder Versionskonflikten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Eine digitale Plattform f&#252;r die kontinuierliche redaktionellen Verwaltung der Leitlinieninhalte zu etablieren sowie interoperable Anwendungen zu entwickeln, die Prozesse w&#228;hrend der Leitlinienerstellung vereinfachen und und die Dissemination der Leitlinieninhalte verbessern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Wir haben seit 2015 eine webbasierte Leitlinien-Redaktionsplattform entwickelt, die neben den Empfehlungen und begr&#252;ndenden Texten u.a. auch PICO-Fragen, Evidenztabellen und -profile, Qualit&#228;tsbewertungen, Empfehlungsst&#228;rken, Qu&#228;lit&#228;tsindikatoren in einem strukturierten Datenmodell verwaltet. Empfehlungen werden maschinenlesbar und nicht als statische Textobjekte gespeichert. &#220;ber eine Schnittstelle (API) ist die Plattform mit ebenfalls selbst entwickelten Anwendungen verbunden. Hierzu geh&#246;rt eine Plattform f&#252;r Abstimmungs- und Konsultationsprozesse sowie eine Plattform zum Export unterschiedlicher Leitlinienformate.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Das Redaktionssystem reduziert den Aufwand f&#252;r manuelle Formatierung der Leitliniendokumente dramatisch und unterst&#252;tzt zudem die Harmonisierung zwischen den fast 40 S3-Leitlinien des Leitlinienprogramms Onkologie. Die strukturierte Verkn&#252;pfung von Empfehlungen mit dazugeh&#246;rigen Parametern und Informationen zur Evidenz verbessert die Transparenz der methodischer Entscheidungen. Auswertungen zeigen zudem  beschleunigte redaktionelle Arbeitsabl&#228;ufe, weniger system&#252;bergreifende Inkonsistenzen und eine deutlich gesteigerte Effizienz bei den Konsensprozessen durch die Etablierung der Online-Abstimmungsprozesse.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Ein modulares und interoperables digitales &#214;kosystem kann Effizienz, Transparenz und Skalierbarkeit bei der Leitlinienentwicklung erheblich verbessern. Indem Empfehlungen von narrativen Artefakten in strukturierte, wiederverwendbare Datenobjekte umgewandelt werden, legen solche Infrastrukturen die Grundlage f&#252;r zuk&#252;nftige Automatisierung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die Digitalisierung von Leitlinieninhalten ist herausforderd aber machbar. Die Umsetzung und Etablierung kann vor allem dann gelingen, wenn nicht nur Leitliniennutzende (z.B. durch bessere Formate) davon profitieren, sondern auch die Arbeit von Leitlinienautor:innen unterst&#252;tzt und vereinfacht wird.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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