<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26kgg472</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26kgg472</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg4727</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Ma&#223;nahmen zur st&#228;rkeren Anbindung von Haus&#228;rzt:innen an den Katastrophenschutz &#8211; Ergebnisse aus Experteninterviews</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Heyl</Lastname>
          <LastnameHeading>Heyl</LastnameHeading>
          <Firstname>Lia</Firstname>
          <Initials>L</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Ringe</Lastname>
          <LastnameHeading>Ringe</LastnameHeading>
          <Firstname>Bastian P.</Firstname>
          <Initials>BP</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Interdisziplin&#228;re Notfall- und Katastrophenmedizin, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Herbst</Lastname>
          <LastnameHeading>Herbst</LastnameHeading>
          <Firstname>Franziska Annemarie</Firstname>
          <Initials>FA</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Institut f&#252;r Allgemeinmedizin und Palliativmedizin, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251030</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>472</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Versorgungsforschung &#38; klinische Studien</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>OSFM-01-01</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Haus&#228;rzt:innen spielen eine wichtige Rolle bei der Bew&#228;ltigung von Katastrophen. Sie tragen die Verantwortung f&#252;r die regul&#228;re Weiterversorgung ihrer Patient:innen, zudem k&#246;nnen sie einen Beitrag zur Versorgung unmittelbar von Katastrophen Betroffener leisten. In Deutschland sind Haus&#228;rzt:innen jedoch kaum an den Katastrophenschutz angebunden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Die vorliegende Studie dient der Ermittlung von Ma&#223;nahmen zur st&#228;rkeren Anbindung von Haus&#228;rzt:innen an den Katastrophenschutz.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> In der qualitativen Studie wurden halbstrukturierte Interviews mit Expert:innen aus dem Katastrophenschutz aus Niedersachsen durchgef&#252;hrt, audio-aufgezeichnet, transkribiert und mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring in MAXQDA ausgewertet. Soziodemografische Daten der Teilnehmenden wurden mittels eines Fragebogens erhoben und deskriptiv in SPSS analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Befragt wurden 18 Expert:innen aus dem Katastrophenschutz (10&#8211;12&#47;2025). Ihnen zufolge sollten Haus&#228;rzt:innen st&#228;rker f&#252;r die Notwendigkeit ihrer Vorbereitung auf und ihre Verantwortung in Katastrophenf&#228;llen sensibilisiert werden. Zudem sollten konkrete Rollen f&#252;r potenzielle Katastrophen abgestimmt werden: Ein Teil der Haus&#228;rzt:innen m&#252;sse die regul&#228;re haus&#228;rztliche Versorgung sicherstellen und daf&#252;r bei Bedarf Unterst&#252;tzung durch den Katastrophenschutz erhalten. Andere Haus&#228;rzt:innen k&#246;nnten, auch in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, au&#223;erhalb ihrer Praxen eingesetzt werden. Zur Vorbereitung auf entsprechende Eins&#228;tze k&#246;nnten ihnen Katastrophenschutz-Fortbildungen angeboten und Informationen zu Einsatzabl&#228;ufen und -bedingungen bereitgestellt werden. F&#252;r den Katastrophenfall m&#252;ssten M&#246;glichkeiten f&#252;r die Alarmierung der Haus&#228;rzt:innen und die Kommunikation zwischen Haus&#228;rzt:innen und Katastrophenschutz geschaffen werden. Auch m&#252;ssten Haus&#228;rzt:innen im Einsatz Ausr&#252;stung und Material erhalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Zur Verbesserung der interprofessionellen Zusammenarbeit im Katastrophenfall sollten Haus&#228;rzt:innen an verschiedenen Schnittstellen enger an den Katastrophenschutz angebunden werden, wobei konkrete Verantwortlichkeiten zu kl&#228;ren sind. Zu diskutieren ist auch, inwiefern Haus&#228;rzt:innen die eigenverantwortliche Vorbereitung auf Katastrophen bei begrenzter zeitlicher Kapazit&#228;t im Praxisalltag erleichtert werden kann.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Obwohl die st&#228;rkere Anbindung von Haus&#228;rzt:innen an den Katastrophenschutz ressourcenintensiv erscheint, ist sie angesichts der Risiken katastrophaler Ereignisse durch Klimawandel und geopolitische Konflikte unabdingbar.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>