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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg2857</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Verzicht auf formale Empfehlungen in Leitlinien &#8211; Anwendungsf&#228;lle aus den NVL</Title>
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          <Affiliation>Zentralinstitut f&#252;r die kassen&#228;rztliche Versorgung (Zi), Nationale Versorgungsleitlinien (NVL), Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Izabela</Firstname>
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          <Firstname>Maria</Firstname>
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          <Affiliation>Zentralinstitut f&#252;r die kassen&#228;rztliche Versorgung (Zi), Nationale Versorgungsleitlinien (NVL), Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Peggy</Firstname>
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          <Affiliation>Zentralinstitut f&#252;r die kassen&#228;rztliche Versorgung (Zi), Nationale Versorgungsleitlinien (NVL), Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Digitale Posterpr&#228;sentation 4: Leitlinien und evidenzbasierte Gesundheitsversorgung</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>P-04-02</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen, die eine evidenzbasierte und angemessene Versorgung bei spezifischen Gesundheitsproblemen unterst&#252;tzen sollen. Neben handlungsleitenden Empfehlungen k&#246;nnen Leitliniengruppen auch Statements formulieren oder bewusst auf Empfehlungen verzichten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Es soll untersucht werden, wie h&#228;ufig und aus welchen Gr&#252;nden in Nationalen Versorgungsleitlinien (NVL) ein Statement verwendet oder bewusst auf Empfehlungen verzichtet wurde. Ziel ist es, die Funktion dieser Alternativen zu formalen Empfehlungen in den NVL besser zu verstehen, um zuk&#252;nftig ihren Einsatz vereinheitlichen und Fehlanwendungen vermeiden zu k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Basierend auf den aktuell g&#252;ltigen 7 NVL erfolgte eine quantitative und qualitative Analyse der Statements und der dokumentierten bewussten Entscheidungen gegen eine Empfehlung. Die vorrangig deskriptive Auswertung erfolgte sowohl manuell als auch automatisiert mithilfe des R-Pakets &#8222;pdftools&#8220;. Erg&#228;nzend wurden die Begr&#252;ndungen f&#252;r die Abgabe eines Statements bzw. den Verzicht auf eine Empfehlung thematisch gruppiert und qualitativ ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In den NVL wurden Statements selten verwendet: Lediglich 5 der 7 NVL enthielten insgesamt 9 Statements. Diese dienten haupts&#228;chlich dazu, Appelle zur Verbesserung der Versorgung, Schulung und Beratung zu formulieren.</Pgraph><Pgraph>In 4 der 7 NVL wurde insgesamt 19-mal auf die Formulierung einer Empfehlung verzichtet, wobei der h&#228;ufigste Grund hierf&#252;r ein Mangel an Evidenz war. Bei der Analyse stellte sich heraus, dass nicht ausgesprochene Empfehlungen schwer auffindbar waren und in Kurzversionen verloren gingen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Sowohl f&#252;r Statements als auch f&#252;r den Verzicht von Empfehlungen zeigte sich ein heterogener Umgang in den verschiedenen Leitliniengruppen (LLG). Um die Auffindbarkeit f&#252;r letztere F&#228;lle zu erh&#246;hen, stellen Statements m&#246;glicherweise eine Alternative dar. Die Definition typischer Anwendungsf&#228;lle daf&#252;r k&#246;nnte dazu beitragen, den Umgang innerhalb der LLG zu vereinheitlichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Vor der Verwendung von Statements ist stets abzuw&#228;gen, ob auch eine handlungsleitende (Negativ-)Empfehlung formuliert werden k&#246;nnte. Wenn bewusst auf Empfehlungen verzichtet wird, k&#246;nnte dies in Form von Statements erfolgen, die f&#252;r Anwendende leichter auffindbar sind. Hierbei sollten potenziell justiziable Tatsachenbehauptungen unbedingt vermieden werden und Statements gezielt eingesetzt werden, um Forschungsschwerpunkte zu setzen sowie Ver&#228;nderungen im Gesundheitssystem anzusto&#223;en.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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