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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Delegation und Digitalisierung: wie digitale Versorgungsassistenz Aufgaben neu verteilt und Versorgung strukturiert</Title>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
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        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Digitalisierung</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V-37-04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Delegation ist fester Bestandteil der haus&#228;rztlichen Versorgung. In der praktischen Umsetzung bleibt sie jedoch h&#228;ufig situativ und personenabh&#228;ngig. Viele Abl&#228;ufe entstehen erst im direkten Kontakt, ohne klare Vorstrukturierung. Dadurch werden &#228;rztliche Ressourcen gebunden, obwohl wesentliche Informationen bereits vor dem &#228;rztlichen Kontakt strukturiert erhoben werden k&#246;nnten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Berichtet werden Erfahrungen aus dem Einsatz digital unterst&#252;tzter Versorgungsassistenz bei der strukturierten Erfassung von Anliegen vor dem &#228;rztlichen Kontakt. Im Fokus steht, wie sich durch diese vorbereitende T&#228;tigkeit die Aufgabenverteilung im Team ver&#228;ndert und welche Effekte sich auf &#228;rztliche Entlastung und Terminverf&#252;gbarkeit ergeben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> In einer haus&#228;rztlichen Praxis wurde ein Ablauf etabliert, bei dem qualifizierte Mitarbeitende Anliegen von Patientinnen und Patienten vor dem &#228;rztlichen Kontakt strukturiert erfassen. Dabei werden definierte Parameter digital unterst&#252;tzt erhoben und dokumentiert. Auf dieser Grundlage erfolgt eine Einordnung in vorbereitete Abl&#228;ufe mit klarer Aufgabenverteilung im Team. Je nach Ergebnis wird der Kontakt vollst&#228;ndig im Team bearbeitet oder gezielt &#228;rztlich weitergef&#252;hrt. Die Darstellung basiert auf der Umsetzung im laufenden Praxisbetrieb.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die strukturierte, durch Mitarbeitende gef&#252;hrte Vorabkl&#228;rung f&#252;hrt zu einer klaren Trennung zwischen vorbereitenden, delegierbaren und &#228;rztlichen Aufgaben. &#196;rztliche Kontakte sind besser vorbereitet und verlaufen fokussierter. Gleichzeitig entstehen zus&#228;tzliche Terminoptionen, da weniger ungeplante Kl&#228;rungen notwendig sind. Die Zusammenarbeit im Team wird verbindlicher, da Abl&#228;ufe nicht mehr situativ, sondern entlang definierter Strukturen erfolgen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Der entscheidende Effekt entsteht nicht durch Delegation selbst, sondern durch die strukturierte Vorbereitung durch qualifizierte Mitarbeitende. Digitale Unterst&#252;tzung erm&#246;glicht eine einheitliche Erfassung und macht Abl&#228;ufe reproduzierbar. Dadurch wird Delegation im Alltag erst konsequent umsetzbar. Grenzen zeigen sich bei komplexen oder unklaren Anliegen, die weiterhin eine unmittelbare &#228;rztliche Einsch&#228;tzung erfordern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Strukturierte Vorbereitung durch das Team schafft die Grundlage f&#252;r wirksame Delegation.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Ideelle Interessen im Bereich der Weiterentwicklung digital strukturierter Versorgungsprozesse.</Pgraph></TextBlock>
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