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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg1086</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Mehr Medizin durch weniger Arztkontakt &#8211; Evaluation des hybriden Versorgungsmodells &#8222;DIHVA&#8220;</Title>
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          <Firstname>Alexander Roland</Firstname>
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          <Affiliation>Digitale Facharzt- und Gesundheitsversorgungsgesellschaft mbH, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>108</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Digitalisierung und haus&#228;rztl. Praxis</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-19-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die haus&#228;rztliche Versorgung steht durch Alterung, Multimorbidit&#228;t und &#196;rztemangel unter Druck, w&#228;hrend viele Kontakte standardisierbar und niedrigkomplex sind. Hybride Modelle mit Delegation, Digitalisierung und strukturierter Diagnostik verschieben &#228;rztliche T&#228;tigkeit hin zur Bewertung vorstrukturierter Informationen und fokussierter Entscheidungsfindung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Die Studie untersucht Effekte des DIHVA-Modells auf Kontaktstrukturen, &#228;rztliche Entlastung, Qualit&#228;t der Entscheidungsgrundlage und Akzeptanz bei Patienten und Leistungserbringern. Zudem wird gepr&#252;ft, ob asynchrone Prozesse eine gleichwertige oder verbesserte Versorgungsqualit&#228;t gegen&#252;ber klassischen Kontaktformen erm&#246;glichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussionspunkt:</Mark1> Das DIHVA-Modell stellt die Kopplung von Arzt-Patienten-Kontakt, Datenerhebung und Entscheidungsfindung infrage und verschiebt &#228;rztliche T&#228;tigkeit hin zur Bewertung vorstrukturierter Informationen. Daraus ergeben sich zentrale Fragen: Ist weniger direkter Arztkontakt mit patientenzentrierter Versorgung vereinbar&#63; Wie beeinflusst Vorstrukturierung die diagnostische Qualit&#228;t und &#228;rztliche Autonomie&#63; Wo liegen die Grenzen der Delegation&#63; Und handelt es sich um eine Notl&#246;sung bei Versorgungsengp&#228;ssen &#8211; oder um einen eigenst&#228;ndigen Fortschritt, der neue strukturelle und regulatorische Rahmenbedingungen erfordert&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Inhalt:</Mark1> Das DIHVA-Modell wird als hybrider, asynchroner Ansatz evaluiert, bei dem Assistenzkr&#228;fte medizinische Daten (Anamnese, Vitalparameter, point-of-care Diagnostik) standardisiert erheben, digital vorstrukturieren und dem Arzt zur Bewertung bereitstellen. Digitale Tools unterst&#252;tzen Symptomstrukturierung und Entscheidungsfindung; die &#228;rztliche Rolle verschiebt sich von Datenerhebung zu Bewertung und Therapieentscheidung. Die Evaluation erfolgt im Mixed-Methods-Design und kombiniert quantitative Versorgungsdaten mit qualitativen Analysen zur Akzeptanz. Untersucht werden Effekte auf Effizienz, Versorgungsqualit&#228;t, Sicherheit, Zufriedenheit sowie der Einfluss vorstrukturierter Informationen auf die &#228;rztliche Entscheidungsqualit&#228;t.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Ein strukturierter, hybrider Ansatz wie DIHVA entlastet Praxen durch Delegation und digitale Vorstrukturierung standardisierbarer Leistungen. &#196;rztliche T&#228;tigkeit verlagert sich von Datenerhebung zu Bewertung und Entscheidung. Voraussetzung sind klare Prozesse, qualifiziertes Personal und Vertrauen in strukturierte Daten. So entstehen Effizienzgewinne und mehr Raum f&#252;r komplexe F&#228;lle &#8211; als nachhaltige Weiterentwicklung haus&#228;rztlicher Versorgung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Die Autoren sind in die Entwicklung und Umsetzung des Versorgungsmodells involviert.</Pgraph></TextBlock>
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