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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg0911</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;Real World Evidence&#8221; aus den neuen Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ)&#63; Vom Kopf auf die F&#252;&#223;e gestellt</Title>
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          <Affiliation>GKV-Spitzenverband &#91;National Association of Statutory Health Insurance Funds&#93;, Medizin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
        <MeetingSequence>091</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Methoden der Gesundheitsforschung</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-16-06</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Zu dem j&#252;ngst in Betrieb genommenen Forschungsdatenzentrum Gesundheit (FDZ), das aktuell Abrechnungsdaten aller gesetzlich Versicherten umfasst, zuk&#252;nftig noch weitere umfassen soll, werden hohe Erwartungen formuliert bis hin zu einer Nutzenbewertung von Therapien ohne Studien (&#8222;Real World Evidence&#8220;). Zugleich wird gerade dies auch sehr kritisch diskutiert. Nutzungsm&#246;glichkeiten, auch im Sinne der Evidenzbasierung von Medizin und Versorgung gibt es durchaus &#8211; allerdings andere, als aktuell diskutierte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> St&#228;rkung der Evidenzbasierung in Medizin und Versorgung mit Hilfe von Untersuchungen mit FDZ-Versorgungsdaten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Die gesetzliche Grundlage zum FDZ und aktuelle Diskussionsbeitr&#228;ge werden analysiert. Es wird folgend ein Analysekonzept entwickelt, das eine ad&#228;quate Nutzung der FDZ-Daten zur Bewertung, ob und inwieweit in der Versorgung evidenzbasiert vorgegangen wird erlauben soll und am Beispiel einer, aktuell noch durch das FDZ gepr&#252;ften, Untersuchung zur Diagnostik der koronaren Herzkrankheit (KHK) illustriert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Das FDZ kann laut Gesetz u. a. der Nutzenbewertung von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Methoden dienen. Das hier entwickelte Analysekonzept gilt dagegen der Evidenzorientierung der Versorgung: Ob die vorangehende Versorgung, diagnostischen Ergebnisse und Befunde eine Therapie begr&#252;nden, ob der Vorzug einer Intervention vor einer Alternative begr&#252;ndet ist und ob Ergebnisse den Erwartungen entsprechen&#63; Die exemplarische Analyse soll zun&#228;chst zwei Fragen in diesem Sinne beantworten: Ob invasiver Herzkatheter-Diagnostik bzw. perkutaner Intervention die empfohlene, nicht-invasive, funktionelle Diagnostik voranging und, bei durchgef&#252;hrtem Herzkatheter, die Messung der fraktionellen Flussreserve, zur Pr&#252;fung der funktionellen Relevanz von Stenosen, eingesetzt wurde&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Der problematische Begriff der &#8222;Real World Evidence&#8221; kann vom Kopf auf die F&#252;&#223;e gestellt werden:  Es geht darum, zu erkennen, ob evidenzbasiert vorgegangen wird, nicht was evidenzbasiert ist. Eine solche Perspektive scheint bisher erstaunlich wenig pr&#228;sent, auch wenn die Natur der Daten gerade diese nahelegt. Weichen die Versorgungsergebnisse stark vom Erwarteten ab, so kann dies auch einen kritischen Blick auf die jeweilige &#8222;Evidenzbasis&#8220; erm&#246;glichen &#8211; und neue Studien nahelegen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Die evidenzbasierte Nutzung von Versorgungsdaten bedeutet nicht die Schaffung einer Evidenzbasis f&#252;r Therapien, sondern vor allem bedeutet sie, zu erkennen, ob Therapien wirklich evidenzbasiert genutzt werden&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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