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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg0474</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wie kann Hitzeschutz f&#252;r Menschen mit Behinderung aus Sicht der Interessenvertretungen gelingen&#63; Ergebnisse einer Interviewstudie</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Klima &#38; Gesundheit II</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-09-03</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Hitze verursacht in Europa jetzt schon die gr&#246;&#223;ten gesundheitlichen Belastungen infolge des Klimawandels. Menschen mit Behinderung sind besonders von den Folgen von Hitze betroffen, werden aber bei Hitze- und Klimaschutzma&#223;nahmen kaum adressiert oder bei Ma&#223;nahmen mitgedacht. Es gibt nur wenig Evidenz dazu, welche Bedarfe Menschen mit Behinderung beim Hitzeschutz haben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Ziel dieser qualitativen Erhebung war es zu verstehen, was Menschen mit Behinderung bei Hitze vulnerabel macht und wie ihre Bedarfe bei Hitzeschutzma&#223;nahmen adressiert werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> Es wurde eine qualitative Studie mit leitfadengest&#252;tzten Experteninterviews durchgef&#252;hrt. Dazu wurden Einrichtungen der Eingliederungshilfe aus dem Raum Augsburg und Interessensverb&#228;nde von Menschen mit Behinderung aus Bayern befragt. Die Auswertung erfolgte mittels der Reflexiven Thematischen Inhaltsanalyse nach Braun und Clarke.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In den Interviews entstand das Bild einer situativen Vulnerabilit&#228;t bei Hitze, die nicht durch behinderungsbedingte Faktoren allein, sondern auch durch das Umfeld und die Umwelt entsteht. Bei Hitze &#228;u&#223;ert sich diese Vulnerabilit&#228;t besonders in dem Angewiesensein auf Unterst&#252;tzungspersonen und deren Ressourcen sowie dem Angewiesensein auf eine barrierearme bauliche, mediale und strukturelle Umwelt. Im Alltag werden viele verhaltenspr&#228;ventive Hitzeschutzma&#223;nahmen bereits umgesetzt. Aufgrund begrenzter Ressourcen sind insbesondere verh&#228;ltnispr&#228;ventive Ma&#223;nahmen schwer realisierbar. Die Beteiligung von Interessensvertretungen und die Erreichbarkeit politischer Entscheidungstr&#228;ger gestaltet sich als schwierig.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> F&#252;r die Umsetzung von &#246;ffentlichem und strukturellem Hitzeschutz ist die Zusammenarbeit von Interessensvertretungen sowie der Austausch mit der Politik und die konsequente Beteiligung bei Entscheidungsprozessen erforderlich. Ma&#223;nahmen zu barrierefreiem Hitzeschutz sind nicht nur f&#252;r Menschen mit Behinderungen notwendig, sondern auch f&#252;r den verh&#228;ltnispr&#228;ventiven Hitzeschutz aller f&#246;rderlich.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die Beteiligung von Menschen mit Behinderung in der Hitzeschutzplanung ist zentral.</ListItem><ListItem level="1">Von barrierefreien Hitzeschutzma&#223;nahmen profitieren nicht nur Menschen mit Behinderung.</ListItem><ListItem level="1">Es besteht Informationsbedarf zu barrierearmen Hitzeschutz im &#246;ffentlichen Raum.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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