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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26kgg0067</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Informierte Entscheidung oder Wahl des Standards&#63; Teilnahmeintentionen in der Krebsfr&#252;herkennung</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Bonn, Universit&#228;tsklinikum Bonn, Health and Risk Communication Lab, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251030</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0662</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Sozialmedizin und Pr&#228;vention</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Soziologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>60. Kongress f&#252;r Allgemeinmedizin und Familienmedizin</MeetingName>
        <MeetingTitle>Gesundheit gestalten</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Onkologische Themen</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260930</DateFrom>
          <DateTo>20261002</DateTo>
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    <ArticleNo>V-02-01</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Organisierte Programme zur Krebsfr&#252;herkennung gelten als zentraler Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Sie sollen informierte Teilnahmeentscheidungen unterst&#252;tzen, gleichzeitig ist wenig dar&#252;ber bekannt, ob bereits die Einbettung einer Untersuchung in ein organisiertes Programm die Teilnahmeentscheidung beeinflusst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Zielsetzung&#47;Fragestellung:</Mark1> Untersucht wurde, ob organisierte Fr&#252;herkennungsprogramme Teilnahmeintentionen beeinflussen und ob dieser Effekt durch die Wahrnehmung der Teilnahme als Default (Standard) vermittelt wird.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material &#38; Methoden:</Mark1> In einem pr&#228;registrierten Online-Experiment wurden 997 Teilnehmende im Alter von 18&#8211;75 Jahren (M &#61; 47,93; SD &#61; 15,62) einer von drei Bedingungen zugewiesen. Sie lasen ein Szenario zu einer hypothetischen Krebsfr&#252;herkennungsuntersuchung, die entweder (a) als Teil eines organisierten Screeningprogramms, (b) auf Anfrage als individuelle Gesundheitsleistung oder (c) im Rahmen eines Forschungsprojekts angeboten wurde. Die Teilnehmenden erhielten identische Informationen &#252;ber die Untersuchung mit dem gleichen Nutzen-Schaden-Verh&#228;ltnis wie das Mammographie-Screening, dargestellt in einer Faktenbox ohne Nennung einer spezifischen Krebsart. Zentrale abh&#228;ngige Variable war die Teilnahmeintention; als Mediator wurde der wahrgenommene Default der Teilnahme untersucht. Weitere Variablen umfassten Einstellungen zum Screening, Wissen &#252;ber die Informationen, Informationsbedarf, Lesezeit der Faktenbox, subjektive Rechenkompetenz sowie soziodemografische Merkmale und Screeninghistorie.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Teilnahmeintention war signifikant h&#246;her, wenn die Untersuchung als Teil eines organisierten Programms dargestellt wurde. Dieser Effekt zeigte sich unabh&#228;ngig von Alter, subjektiver Rechenkompetenz und vorheriger Screeningteilnahme. Mediationsanalysen ergaben, dass der Programmeffekt indirekt &#252;ber die Wahrnehmung der Teilnahme als Default vermittelt wurde. Dagegen zeigte sich kein Einfluss des Screeningstatus auf Einstellungen zum Screening oder auf Indikatoren der Informationsverarbeitung (Lesezeit, Wissen, Informationsbedarf).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Darstellung eines Screenings als Teil eines organisierten Programms stellt ein starkes Entscheidungssignal dar, das Teilnahmeintentionen beeinflusst und damit die Annahme relativiert, dass ausgewogene Informationen allein informierte Entscheidungen sicherstellen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take Home Message f&#252;r die Praxis:</Mark1> Organisierte Screeningprogramme k&#246;nnen selbst wie eine Empfehlung wirken. Ihre Organisation und Kommunikation m&#252;ssen ergebnisoffene Transparenz und aktive, pr&#228;ferenzsensible Entscheidungen f&#246;rdern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Keine</Pgraph></TextBlock>
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