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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Warum sehe ich pl&#246;tzlich doppelt&#63; Ein ungew&#246;hnlicher Fall akuter Diplopie im Kindesalter</Title>
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      <DatePublished>20261029</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Glaukom, Funktionsdiagnostik und Neuro-&#47;Kinderophthalmologie</MeetingSession>
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    <ArticleNo>26rma47</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Mit in Deutschland nur etwa 50 neu diagnostizierten F&#228;llen pro Jahr stellt die multiple Sklerose (MS) im Kindesalter bei unter elfj&#228;hrigen Kindern ein sehr seltenes Krankheitsbild dar. Ophthalmologische Symptome treten bei p&#228;diatrischen Patientinnen und Patienten vergleichsweise h&#228;ufig im Rahmen der Erstmanifestation einer MS auf und k&#246;nnen somit einen entscheidenden Hinweis auf die zugrunde liegende Erkrankung geben. Gleichzeitig liegt die durchschnittliche Zeitspanne zwischen dem erstmaligen Auftreten klinischer Symptome und der endg&#252;ltigen Diagnosestellung in dieser Patientengruppe bei &#252;ber vier Jahren. Der Fr&#252;herkennung und Einleitung einer weiterf&#252;hrenden neurologischen Diagnostik kommt daher eine besondere Bedeutung zu, um eine zeitnahe Therapie zu erm&#246;glichen und langfristige irreversible Sch&#228;den zu reduzieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Fallvorstellung:</Mark1> Ein zehnj&#228;hriger Junge stellte sich aufgrund einer akut aufgetretenen Diplopie in unserer Augenklinik vor, wo eine akute Abduzensparese festgestellt wird. In enger interdisziplin&#228;rer Zusammenarbeit mit der Neurop&#228;diatrie wird eine umfassende weiterf&#252;hrende Diagnostik inklusive cMRT, Lumbalpunktion, Serologie und Elektrophysiologie eingeleitet. Im Rahmen der Untersuchungen ergaben sich Befunde, die schlie&#223;lich zur Diagnose einer multiplen Sklerose im Kindesalter f&#252;hrten. Bemerkenswert ist hierbei insbesondere die initiale Pr&#228;sentation mit einer isolierten Abduzensparese, die eine ungew&#246;hnliche Erstmanifestation der Erkrankung darstellt sowie das junge Patientenalter.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Der vorgestellte Fall verdeutlicht die besondere Bedeutung der ophthalmologischen Diagnostik bei der Fr&#252;herkennung einer Multiplen Sklerose im Kindesalter. Gerade weil visuelle Symptome bei Kindern h&#228;ufig zu den ersten klinischen Zeichen einer MS geh&#246;ren, kommt Augen&#228;rztinnen und Augen&#228;rzten eine wichtige Rolle bei der fr&#252;hzeitigen Erkennung der Erkrankung zu. Eine enge interdisziplin&#228;re Zusammenarbeit mit der Neurop&#228;diatrie ist hierbei essenziell, um durch fr&#252;hzeitige Diagnosestellung und Therapieeinleitung eine weitere Progression mit potenziell irreversiblen Sch&#228;den f&#252;r die jungen Patientinnen und Patienten zu vermeiden.</Pgraph></TextBlock>
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