<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26rma44</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26rma44</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26rma445</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">MIBS: XEN oder PRESERFLO&#63; Patientenselektion und praktische Entscheidungsfindung</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Mourad</Lastname>
          <LastnameHeading>Mourad</LastnameHeading>
          <Firstname>Salaheddin El</Firstname>
          <Initials>SE</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Ludwigshafen</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hattenbach</Lastname>
          <LastnameHeading>Hattenbach</LastnameHeading>
          <Firstname>L.-O.</Firstname>
          <Initials>LO</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Ludwigshafen</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20261029</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0664</MeetingId>
        <MeetingSequence>44</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>99. Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Glaukom, Funktionsdiagnostik und Neuro-&#47;Kinderophthalmologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Fulda</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20261031</DateFrom>
          <DateTo>20261031</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>26rma44</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund und Ziel:</Mark1> Die mikroinvasive blebbildende Glaukomchirurgie (Minimally Invasive Bleb Surgery, MIBS) stellt eine wichtige Erweiterung des chirurgischen Behandlungsspektrums beim Offenwinkelglaukom dar. Mit dem XEN Gel Stent und dem PRESERFLO MicroShunt stehen zwei blebbildende Verfahren zur Verf&#252;gung, die den Augeninnendruck &#252;ber einen subkonjunktivalen Abfluss senken. Trotz eines &#228;hnlichen therapeutischen Prinzips unterscheiden sich beide Verfahren hinsichtlich Implantatdesign, chirurgischem Vorgehen und postoperativem Management. Ziel des Vortrags ist es, anhand klinischer Beispiele die wesentlichen Unterschiede zwischen XEN und PRESERFLO praxisnah gegen&#252;berzustellen und Kriterien herauszuarbeiten, die bei der individuellen Wahl des geeigneten Verfahrens ber&#252;cksichtigt werden sollten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Es erfolgte eine selektive Auswertung eigener klinischer F&#228;lle sowie der aktuellen Literatur mit besonderem Fokus auf direkte Vergleichsstudien zwischen XEN und PRESERFLO. Ber&#252;cksichtigt wurden insbesondere die Senkung des intraokularen Drucks (IOD), die Reduktion der drucksenkenden Medikation, postoperative Interventionen und Komplikationen sowie technische und klinische Aspekte beider MIBS-Verfahren.</Pgraph><Pgraph>Die Literaturergebnisse werden durch ausgew&#228;hlte klinische Fallbeispiele aus dem eigenen operativen Alltag erg&#228;nzt und hinsichtlich ihrer praktischen Bedeutung diskutiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Sowohl XEN als auch PRESERFLO erm&#246;glichen eine relevante Senkung des IOD und eine deutliche Reduktion der drucksenkenden Medikation. Direkte Vergleichsstudien zeigen insgesamt gute Erfolgsraten f&#252;r beide MIBS-Verfahren. F&#252;r PRESERFLO findet sich in mehreren Untersuchungen eine Tendenz zu niedrigeren postoperativen IOD-Werten und einem h&#228;ufigeren Erreichen niedriger Ziel-IOD-Werte.</Pgraph><Pgraph>Gleichzeitig unterscheiden sich beide  Verfahren hinsichtlich des operativen Zugangs und des postoperativen Managements. Ein generell &#252;berlegenes Verfahren l&#228;sst sich aus der aktuellen Datenlage nicht ableiten. Vielmehr gewinnen individuelle Faktoren wie Glaukomstadium, angestrebter Ziel-IOD, Ausgangsdruck, Voroperationen, Bindehautsituation und der postoperative Betreuungsbedarf an Bedeutung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> MIBS ist kein einheitliches Verfahren, sondern umfasst unterschiedliche operative Konzepte mit spezifischen Vor- und Nachteilen. Die Frage &#8222;XEN oder PRESERFLO&#63;&#8220; l&#228;sst sich nicht allein anhand der durchschnittlichen Drucksenkung beantworten. Entscheidend ist vielmehr eine individualisierte Auswahl des MIBS-Verfahrens anhand des Glaukomstadiums, des angestrebten Ziel-IOD, der okul&#228;ren Ausgangssituation und des zu erwartenden postoperativen Managements. Ein konsequentes Bleb-Management bleibt bei beiden Verfahren ein wesentlicher Faktor f&#252;r den langfristigen chirurgischen Erfolg.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>