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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Live-Patientenzimmer: Virtuelles Chairside-Teaching mit synchroner Fallbesprechung &#8211; nach Corona noch zeitgem&#228;&#223;&#63;</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Hightech, KI und Zukunftsperspektiven der Augenheilkunde</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Im Zuge der COVID-19-Pandemie war eine grundlegende Umstrukturierung der klinischen Lehre erforderlich. Da Pr&#228;senzhospitationen in der Augenklinik nicht mehr durchgef&#252;hrt werden konnten, wurde das synchrone Lehrformat &#8222;Live-Patientenzimmer&#8220; mit virtuellem, patientennahem Unterricht entwickelt. Auch nach R&#252;ckkehr zur Pr&#228;senzlehre wird das Format an unserer Klinik weiterhin eingesetzt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die erneute Evaluation des Konzepts, um zu pr&#252;fen, ob es auch au&#223;erhalb der pandemiebedingten Ausnahmesituation seinen Stellenwert in der studentischen Lehre beh&#228;lt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Die Lehrveranstaltungen an der Universit&#228;tsaugenklinik Mainz bestehen aus mehreren Modulen, unter anderem einer synchronen Begleitung einer Visite mit anschlie&#223;ender Fallbesprechung. Das &#8222;Live-Patientenzimmer&#8220; wird virtuell von zwei &#228;rztlichen Mitarbeitenden moderiert. Pro Sitzung werden 20&#8211;30 Studierende &#252;ber eine Videokonferenzplattform zugeschaltet und begleiten die Visite von zwei station&#228;ren Patienten. Anamneseerhebung und Spaltlampenuntersuchung werden live per Video &#252;bertragen, gefolgt von der Demonstration apparativer Befunde und der Aufarbeitung des Patientenfalls. Eine kontinuierliche Interaktion ist &#252;ber eine Chatfunktion sowie interaktive Quizfragen m&#246;glich. Das Format wurde mittels standardisierter studentischer Evaluation bewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Insgesamt bewerteten im Sommersemester 2026 die Studierenden (n &#61; 120) das Lehrformat mit einer Durchschnittsnote von 1,42 &#177; 0,56 (61,7&#37; &#8222;sehr gut&#8220;, 35,0&#37; &#8222;gut&#8220;). Niveau (96,7&#37;) und Umfang der vermittelten Inhalte (100&#37;) wurden mehrheitlich als angemessen eingestuft, ebenso die Veranstaltungsdauer (76,7&#37;). Die Fallauswahl wurde als lehrreich und praxisrelevant bewertet (Zustimmung im Mittel 4,65&#47;5), die Spaltlampenuntersuchung war trotz virtueller Durchf&#252;hrung gut nachvollziehbar (4,18&#47;5), und das Format vermittelte einen realistischen Eindruck des klinischen Alltags (4,27&#47;5). Die Studierenden gaben an, im Mittel 81&#37; der Veranstaltungszeit aktiv gefolgt zu sein. Bei der Frage nach der zuk&#252;nftig bevorzugten Unterrichtsform sprachen sich 81&#37; f&#252;r ein hybrides Konzept aus Pr&#228;senzlehre und synchronem virtuellem Unterricht aus, 14 &#37; bevorzugten &#252;berwiegend virtuellen Unterricht, w&#228;hrend nur 5&#37; ausschlie&#223;lich Pr&#228;senzlehre pr&#228;ferierten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Auch jenseits der pandemiebedingten Notwendigkeit wird das &#8222;Live-Patientenzimmer&#8220; von den Studierenden weiterhin sehr positiv bewertet und mehrheitlich als sinnvolle Erg&#228;nzung zur Pr&#228;senzlehre gew&#252;nscht. Das Format erm&#246;glicht ortsunabh&#228;ngiges, patientennahes Lernen in gr&#246;&#223;eren Gruppen, ohne an didaktischer Qualit&#228;t einzub&#252;&#223;en. Die aktuellen Daten best&#228;tigen, dass das Konzept ein zeitgem&#228;&#223;er Baustein der klinischen Lehre bleibt.</Pgraph></TextBlock>
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