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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Tinte unter der Haut &#8211; bilaterale Tattoo-assoziierte Uveitis bei einem jungen gro&#223;fl&#228;chig t&#228;towierten Patienten</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20261029</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>99. Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Consilium diagnosticum</MeetingSession>
        <MeetingCity>Fulda</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26rma27</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> T&#228;towierungen stellen einen zunehmend h&#228;ufigen exogenen Kontakt mit unterschiedlichen Pigmenten und Fremdstoffen dar. Neben lokalen kutanen Reaktionen sind selten auch systemische immunologische Reaktionen beschrieben. Eine besondere Manifestation stellt die Tattoo-assoziierte Uveitis dar, deren Pathogenese bislang nicht abschlie&#223;end gekl&#228;rt ist und die insbesondere differenzialdiagnostische &#220;berschneidungen mit granulomat&#246;sen Erkrankungen wie der Sarkoidose aufweist. Ein junger, gro&#223;fl&#228;chig t&#228;towierter Patient stellte sich bei seit etwa zwei Monaten bestehender Augenentz&#252;ndung bei seinem niedergelassenen Augenarzt vor. Die Symptomatik hatte zun&#228;chst am rechten Auge begonnen und im Verlauf beide Augen betroffen. Unter lokaler Therapie mit Kortikosteroid-Augentropfen und Cycloplegikum kam es bereits zu einer deutlichen Befundbesserung. Bei Vorstellung in unserer Uveitissprechstunde zeigten sich Zeichen einer abgelaufenen bilateralen Uveitis mit hinterer Synechie am rechten Auge und vereinzelten alten Glask&#246;rperzellen am linken Auge. Die Makula-OCT war beidseits regelrecht. Bei fraglichen peripheren Gef&#228;&#223;einscheidungen zeigte die Fluoreszenzangiographie keinen Hinweis auf eine retinale Vaskulitis. Es erfolgte eine umfangreiche &#228;tiologische Abkl&#228;rung. Die rheumatologische und infektiologische Diagnostik einschlie&#223;lich einer Abkl&#228;rung auf Borreliose ergab keinen richtungsweisenden Befund. Ebenso zeigten die durchgef&#252;hrte MRT-Diagnostik und die Thoraxbildgebung keine pathologischen Befunde. Eine HNO-&#228;rztliche Untersuchung bei anamnestisch vorausgegangener Sinusitis ergab keinen Hinweis auf eine akute oder chronische Sinusitis. Nach Beendigung der lokalen Therapie blieb der Patient im weiteren Verlauf beschwerdefrei und ohne erneute intraokulare Entz&#252;ndungsaktivit&#228;t.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion&#47;Schlussfolgerung:</Mark1> Bei &#228;tiologisch ungekl&#228;rter Uveitis kann die Anamnese zu T&#228;towierungen einen interessanten zus&#228;tzlichen Aspekt darstellen. Tattooassoziierte Uveitiden sind selten beschrieben und treten in publizierten F&#228;llen &#252;berwiegend bilateral auf. Diskutiert werden immunvermittelte Reaktionen auf T&#228;towierpigmente sowie eine Assoziation mit granulomat&#246;sen Erkrankungen, insbesondere der Sarkoidose. Der vorgestellte Fall erlaubt aufgrund fehlender kutaner Entz&#252;ndungszeichen und histologischer Untersuchung keinen Nachweis eines kausalen Zusammenhangszwischen T&#228;towierung und Uveitis. Die auff&#228;llige Konstellation bietet jedoch Anlass, die tattooassoziierte Uveitis als seltene Differenzialdiagnose und ihre m&#246;glichen Pathomechanismen n&#228;her zu beleuchten. Eine aktuelle systematische &#220;bersicht fand 44 publizierte Patienten ohne nachgewiesene systemische Sarkoidose; 95,5&#37; waren bilateral, 52,3&#37; hatten eine anteriore Uveitis, und bei 88,6&#37; wurde eine Entz&#252;ndung der t&#228;towierten Haut beschrieben. Schwarzes Pigment war dabei h&#228;ufiger als andere Farben. Das ist eine sehr gute Gelegenheit zu sagen: Unser Patient entspricht gerade nicht vollst&#228;ndig diesem klassischen Bild &#8211; die Tattoos waren bei ihm klinisch nicht entz&#252;ndet.</Pgraph></TextBlock>
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