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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Von harmlos bis letal: Neue Strategien in der Differentialdiagnose melanozyt&#228;rer L&#228;sionen der Aderhaut</Title>
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      <DatePublished>20261029</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>99. Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Retina I &#8211; Bildgebung, medikament&#246;se Therapie und Differenzialdiagnostik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Fulda</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26rma07</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Aderhautn&#228;vi sind gutartige, asymptomatische pigmentierte Ver&#228;nderungen der Aderhaut und treten bei etwa 5&#8211;6&#37; der Menschen &#252;ber 40 Jahren auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Aderhautn&#228;vus zu einem malignen Melanom entwickelt, wird mit einer H&#228;ufigkeit von etwa 1:8.845 angegeben. Bei unklarer Dignit&#228;t wird der Befund in der internationalen Literatur als melanozyt&#228;re L&#228;sion bezeichnet, um die diagnostische Unsicherheit zum Ausdruck zu bringen. Klinische Kriterien k&#246;nnen die Differenzialdiagnose zwischen melanozyt&#228;rer L&#228;sion und fr&#252;hem uvealem Melanom unterst&#252;tzen, erlauben jedoch keine gesicherte Diagnose Derzeit gelten der gr&#246;&#223;te basale Tumordurchmesser und die Tumordicke &#8211; beziehungsweise das sich daraus ergebende Tumorvolumen &#8211; als wesentliche klinische Risikofaktoren f&#252;r die Entwicklung von Metastasen. Die TFSOM-DIM Regel gestattet die Absch&#228;tzung des Risikos f&#252;r Tumorwachstum. Die MOLES-Klassifikation l&#228;sst Schl&#252;sse auf eine Malignit&#228;t der suspekten L&#228;sion zu.  Beide Regeln basieren allerdings auf klinischen Serien ohne histopathologische Befunde oder molekulargenetische Differenzierung. Die Wahrscheinlichkeit einer Metastasierung bei melanozyt&#228;ren L&#228;sionen mit einem maximalen basalen Durchmesser unter 3 mm und einer Tumordicke unter 1 mm ist au&#223;erordentlich gering. Eine gesicherte Diagnose kann durch eine Gewebebiopsie gestellt werden. Legt man bei gr&#246;&#223;eren Tumoren zus&#228;tzliche Risikofaktoren wie ein Alter &#252;ber 60 Jahre und eine Tumordicke &#252;ber 2 mm zugrunde, so ist in etwa jedem vierten Fall von einem Hochrisiko-Tumor auszugehen Die Fl&#252;ssigbiopsie gewinnt bei entsprechender Sensitivit&#228;t zunehmend an Bedeutung, ist jedoch bislang nicht ausreichend validiert und steht noch nicht f&#252;r die klinische Routine zur Verf&#252;gung.</Pgraph></TextBlock>
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