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    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou608</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou6080</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Das Skiving-Ph&#228;nomen beim Bohren von Wirbels&#228;ulenknochen: Einfluss der Bohrparameter auf die Genauigkeit und klinische Implikationen</Title>
      <TitleTranslated language="en">The skiving phenomenon in spinal bone drilling: Influence of drill parameters on accuracy and clinical implications</TitleTranslated>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Posterpreise experimentell</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;1178</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>In den USA werden j&#228;hrlich mehr als 250.000 Fusionen durchgef&#252;hrt, wobei die Pedikelschrauben als stabilste Methode gilt. Die pr&#228;zise Platzierung der Implantate ist von entscheidender Bedeutung, da eine Fehlplatzierung zu vaskul&#228;ren oder neurologischen Verletzungen f&#252;hren kann. Eine gro&#223;e Herausforderung beim Bohren von Knochen ist das sogenannte Skiving-Ph&#228;nomen, bei dem der Bohrer vor dem Eindringen entlang der gekr&#252;mmten Kortikalisoberfl&#228;che rutscht, was zu Fehlplatzierungen, thermischen Sch&#228;den oder sogar zu Revisionsoperationen f&#252;hren kann. Diese Studie untersucht systematisch den Einfluss von Bohrparametern auf das Skiving, um Empfehlungen f&#252;r die klinische Praxis und autonome Bohrsysteme abzuleiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Bohrversuche wurden an standardisierten k&#252;nstlichen Knochenbl&#246;cken (Sawbones<Superscript>&#174;</Superscript>, Schweden) unter Verwendung einer CNC-Fr&#228;s-&#47;Bohrmaschine (FP4A, DECKEL AG, Deutschland) durchgef&#252;hrt. Zu den getesteten Parametern geh&#246;rten die Drehzahl (1.000, 2.000 U&#47;min), die Vorschubgeschwindigkeit (6&#8211;120 mm&#47;min) und der Eintrittswinkel (90&#176;, 75&#176;, 60&#176;, 45&#176;). Es wurden drei Bohrerdesigns bewertet: ein chirurgischer Standardbohrer, ein Zentrierbohrer und eine Fr&#228;se. Jeder Bohrversuch wurde aus zwei Perspektiven aufgezeichnet und mit OpenCV-basierten Tracking-Algorithmen und MATLAB analysiert. Als Skiving wurde eine Abweichung von &#62;0,5 mm definiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Insgesamt wurden 65 Bohrungen durchgef&#252;hrt. In 58&#37; der F&#228;lle kam es zu einer mittleren Abweichung von &#8722;1,11 &#177; 1,24 mm (x-Richtung) und 0,44 &#177; 0,36 mm (y-Richtung). Bei einem Eintrittswinkel von 90&#176; wurde keine signifikante Abweichung beobachtet. Bei 75&#176; zeigten 75 &#37; der Versuche eine Abweichung, und bei 60&#176; wiesen alle Versuche eine signifikante Abweichung auf (maximal &#8722;5,04 mm, 1,65 mm). Bei 45&#176; konnten Standardbohrer die Kortikalis nicht durchdringen. H&#246;here Vorschubgeschwindigkeiten korrelierten mit einer erh&#246;hten Drift, w&#228;hrend eine h&#246;here Drehzahl (2.000 U&#47;min) das Abflachen nach unten leicht reduzierte, jedoch nicht das seitliche Abflachen. Unter den Bohrertypen schnitt der Zentrierbohrer bei moderaten Winkeln am besten ab, w&#228;hrend sich der Fr&#228;ser als ungeeignet erwies.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Genauigkeit beim Bohren in Knochen wird stark vom Eintrittswinkel, der Vorschubgeschwindigkeit und der Bohrerkonstruktion beeinflusst. Durch senkrechtes Bohren wird das Abbl&#228;ttern minimiert, w&#228;hrend schr&#228;ge Eintrittswinkel die Abweichung erheblich erh&#246;hen. Niedrigere Vorschubgeschwindigkeiten verbessern die Genauigkeit, verl&#228;ngern jedoch die Bohrzeiten. H&#246;here Drehzahlen sorgen zwar f&#252;r stabilere Flugbahnen, m&#252;ssen jedoch gegen das Risiko einer thermischen Osteonekrose abgewogen werden. F&#252;r die klinische Praxis werden senkrechte Eintrittswinkel, die Verwendung von Vorbohrungen und F&#252;hrungsh&#252;lsen empfohlen, um das Abschaben zu minimieren und die Genauigkeit der Pedikelschraubenplatzierung zu verbessern. Diese Erkenntnisse bilden auch eine Grundlage f&#252;r die Entwicklung von Steuerungsalgorithmen in autonomen Knochenbohrsystemen.</Pgraph></TextBlock>
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