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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Doppelplatte bei Symphysensprengung f&#252;hrt zu moderatem Stabilit&#228;tsanstieg bei vermehrter Bewegung des hinteren Beckenring</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0659</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster experimentell &#124; Trauma</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20261020</DateFrom>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;1077</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Bei Symphysensprengungen wird bei adip&#246;sen Patienten oder in Revisionsf&#228;llen gelegentlich eine Doppelplattenosteosynthese zur Stabilisierung eingesetzt. Die biomechanischen Eigenschaften einer additiven Platte in 90&#176;-Technik hinsichtlich der Stabilit&#228;t sind bislang unklar. Ziel dieser biomechanischen Studie ist die Analyse der Doppelplatte im Ein- und Zweibeinstand sowie der Vergleich mit der Einzelplatte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>30 synthetische Becken wurden in zwei Gruppen randomisiert. Die Pr&#228;parate wurden unter zyklischer axialer Belastung mit 200, 400 und 600 N im Ein- und Zweibeinstand &#252;ber jeweils 5.000 Zyklen getestet. Die Beweglichkeit der oberen, mittleren und unteren Symphyse wurde mittels dreidimensionaler Bewegungsanalyse (ZEISS ARAMIS 3D) erfasst. Zus&#228;tzlich wurde ein Kadaverbecken mit intaktem Bandapparat untersucht. Hier erfolgten Messungen bei intakter und instabiler Symphyse sowie nach Versorgung mit Einzel- und Doppelplattenosteosynthese unter identischen Versuchsbedingungen. Neben den Abst&#228;nden in der Symphyse wurde zus&#228;tzlich die Relativbewegung zwischen Spina iliaca anterior superior (SIAS) und Os sacrum ausgewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Im Vergleich zur Einzelplatte zeigte die Doppelplatte eine geringere Streuung der Messwerte sowie eine Reduktion der Symphysenbewegung um 20&#37;. Im Kadaverversuch reduzierte die Einzelplatte die Symphysenbewegung gegen&#252;ber der Defektsituation deutlich. Die modifizierte Doppelplatte f&#252;hrte zu einer weiteren Reduktion der Symphysenbewegung in der Sagittalebene, bei gleichzeitig vermehrter Relativbewegung zwischen SIAS und Sakrum. Am ehesten entspricht die beobachtete Ver&#228;nderung einer Lastverlagerung vom ventralen auf den dorsalen Beckenring.Im Einbeinstand zeigte sich bei 400 N ein konsistenter, jedoch nicht signifikanter Trend zugunsten der Doppelplattenosteosynthese (untere Symphyse: p &#61; 0,069). Unter 600 N war die Symphysenbewegung unter Doppelplattenosteosynthese in allen Ebenen signifikant reduziert (p &#61; 0,017&#8211;0,031; Cohen&#8217;s d &#61; 0,90&#8211;1,01).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Doppelplatte zeigt im Vergleich zur Einzelplatte einen moderaten Anstieg der Gesamtstabilit&#228;t. Die gesteigerte Rigidit&#228;t des vorderen Beckenrings f&#252;hrt konsekutiv zu einer Bewegungszunahme im hinteren Beckenring. Der klinische Einfluss dieser Lastverlagerung ist derzeit unklar. Bei C-Verletzungen k&#246;nnte eine zus&#228;tzliche Stabilisierung des hinteren Beckenrings in Kombination mit einer Doppelplattenosteosynthese ein relevanter Aspekt sein.</Pgraph></TextBlock>
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