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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">E-Scooter Unf&#228;lle: Gibt es Evidenz f&#252;r eine Helmpflicht&#63; Ergebnisse einer Metaanalyse und retrospektiven Kohortenstudie an einem Traumazentrum Level I</Title>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Sportverletzung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20261020</DateFrom>
          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;180</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>F&#252;r die Novellierung der Elektro-Kleinstfahrzeugverordnung (eKFV) in Deutschland, die 2026 in Kraft treten soll, wurden von Seiten des ADAC sowie der EU unter anderen eine Helmpflicht gefordert. In diesem Rahmen konnte eine von der Bj&#246;rn-Steiger-Stiftung finanzierte 2-teilige Studie am Unfallkrankenhaus Berlin durchgef&#252;hrt werden, in der Verletzungsursache, -art und-schwere u.a. Parameter im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche sowie Kohortenstudie untersucht wurden. Ziel war es, Forderungen f&#252;r Sicherheitsma&#223;nahmen bei der Nutzung von E-Scootern mit medizinischen Daten zu belegen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Metaanalyse: A priori Registrierung der Methodik im International Prospective Register of Systematic Reviews. Literaturrecherche in drei elektronischen Datenbanken im Zeitraum 01&#47;2019 bis 11&#47;2024 (deutsch oder englisch). Die automatisierte Suche ergab 1.121 Artikel, 149 Originalarbeiten wurden zur Auswertung eingeschlossen werden.Kohortenstudie: Ethikantrag und Studienregistrierung im Deutschen Register klinischer Studien. Selektion aller F&#228;lle, in denen &#8222;e-scooter&#8220; oder &#8222;e-Roller&#8220; zwischen 15.06.2019 und 31.12.2024 im KIS medico vermerkt war. Extraktion relevanter Daten in Excel und Bereinigung der Daten anhand von Rangechecks, Konsistenzchecks sowie Pr&#252;fung von Bereichs&#252;berschreitungen. Deskriptive statistische Auswertung in STATA und Berichterstattung gem&#228;&#223; STROBE-Prinzipien.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die im Rahmen der retrospektiven Auswertung gewonnen Ergebnisse aus 322 Unf&#228;llen zeigten hohe Anteile von Kopf- und Gesichtsverletzungen (50&#37;), jedoch mit einer geringen Verletzungsschwere (AIS 1&#8211;3). Die Verletzungen betrafen &#252;berwiegend Gesichtssch&#228;del und &#8211;weichteile sowie Mund- und Zahnbereich. Schwere Hirnverletzungen (AIS &#8805;3) lagen bei nur 5 Fahrern (1,6&#37;) vor. Frakturen der oberen und unteren Extremit&#228;t konnten in bis zu 40&#37; nachgewiesen werden. Die Unf&#228;lle geschahen ganz &#252;berwiegend durch Fahrfehler und St&#252;rze ohne Kollision mit anderen Teilnehmern oder Objekten. Einen ISS&#62;15 sahen wir bei 6 von 322 Patienten. Die station&#228;re Aufnahmequote lag mit 31&#37; war hoch. Die Auswertung der Literaturrecherche ergab zwar einen hohen Anteil von Gesichts- Kopfverletzungen der E-Scooter Fahrer, jedoch mit einer eher geringen H&#228;ufigkeit von schweren Kopfverletzungen (&#62;AIS2). Die Kopfverletzungen wurden von Extremit&#228;tenverletzungen gefolgt. Andere Verletzungen waren selten (Thorax, Abdomen, Wirbels&#228;ule). Die Helmtragequote war gering. Station&#228;re Aufnahmequoten lagen bei 19&#37;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die Ergebnisse unserer retrospektiven Studie zeigten in &#220;bereinstimmung mit bisherigen Literaturdaten einen hohen Anteil von Kopfverletzungen, jedoch mit einer geringen Verletzungsschwere. Allerdings betreffen die Kopfverletzungen ganz &#252;berwiegend den Gesichts- Mundbereich. Da ein konventioneller Helm nicht vor Gesichtsverletzungen sch&#252;tzt, kann aus den vorliegenden Daten keine Helmpflicht abgeleitet werden. Ungeachtet dessen ist jede schwere Kopfverletzung zu vermeiden, sodass eine Empfehlung zum Helmtragen gegeben werden kann.</Pgraph></TextBlock>
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