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    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou481</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou4816</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Wie viel Nachsorge ben&#246;tigt die operativ versorgte Radiusfraktur&#63; Eine retrospektive Analyse</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Plastische Chirurgie, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Orthop&#228;die, Unfall- und Handchirurgie, GFO Kliniken Rhein-Berg, Bergisch Gladbach-Bensberg, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Lehmann</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Plastische Chirurgie, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Obere Extremit&#228;t, konservative Therapie und angrenzende Themen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20261020</DateFrom>
          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;893</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die distale Radiusfraktur stellt die dritth&#228;ufigste Fraktur des Erwachsenen dar. Auf Grund der hohen Fallzahl erfordern diese Frakturen in der Nachkontrolle etwaige personelle, logistische wie auch wirtschaftliche Ressourcen. Daher war das Ziel unserer Studie Risikofaktoren und den Zeitpunkt einer sekund&#228;ren Dislokation zu identifizieren und anhand dessen ggf. eine standardisierte Nachbehandlung unter Anwendung des ALARA-Prinzips zu implementieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Die Datenerhebung erfolgte retrospektiv f&#252;r den Zeitraum 2017 bis 2020. Einschlusskriterium war die operative Versorgung mittels winkelstabiler Plattenosteosynthese. Es erfolgten radiologische Messungen der radialen Inklination (RI), volaren Neigung (VN) und der radialen H&#246;he (RH) zu 3 postoperativen Zeitpunkten (T0 &#61; &#60;7 Tage, T1 &#61; 5-7 Wochen und T2 &#61; 7 Wochen bis 1 Jahr). Hiervon konnten 168 F&#228;lle f&#252;r die Messung T0 und hiervon 113 f&#252;r T1 und 55 f&#252;r T2 eingeschlossen werden. Zun&#228;chst wurde die operative Korrektur im Vergleich T0 zur anatomischen Norm und ein sekund&#228;rer Korrekturverlust im Vergleich T0 zu T1 und T0 zu T2 bestimmt. Ein Abweichen von der Norm bzw. sekund&#228;ren Korrekturverlust definierten wir, wie von Haase et al. beschrieben (Haase et al. 2012). Es wurden epidemiologische Daten wie BMI, Trauma-Mechanismus, Dauer zwischen Unfall und Operation, sowie der Schweregrad der Fraktur und das Alter erhoben und zur Dislokation korreliert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Das Kollektiv umfasste 278 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 57,43 Jahren (17&#8211;89 Jahre). Die mittlere RI lag zum Zeitpunkt T0 bei 22,1&#176;, T1 bei 22,5&#176; und T2 bei 22,4&#176;. Die mittlere VN betrug 10,4&#176; bei T0, 10,3&#176; bei T1 und 10,2&#176; bei T2. Die mittlere RH betrug 11,5 mm bei T0, 11,6 mm bei T1 und 11,7 mm bei T2. Ein postoperativer Korrekturverlust wurde bei 27 (16,1&#37;) der 168 Patienten festgestellt. Innerhalb dieser Patientengruppe war bei 16,8&#37; der 113 Patienten, die zum Zeitpunkt T1 kontrolliert wurden (N&#61;19), und 14,5&#37; der 55 Patienten, die zum Zeitpunkt T2 kontrolliert wurden (N&#61;8) ein sekund&#228;rer Korrekturverlust nachweisbar. Im Vergleich zwischen Patienten mit Korrekturverlust und Patienten ohne postoperativen Korrekturverlust konnte lediglich das Alter der Patienten &#252;ber 50 Jahre als Risikofaktor f&#252;r das Auftreten eines postoperativen Korrekturverlustes identifiziert werden (p&#61; 0,026, OR &#61; 1,039, 95&#37; &#8211; KI &#91;1,039 &#8211; 1,005&#93;). Es bestand kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Auftreten eines postoperativen Korrekturverlustes und einer Einschr&#228;nkung des Bewegungsumfangs des Handgelenks.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>An Hand der Daten empfehlen wir j&#252;ngere Patienten klinisch auf Bewegungseinschr&#228;nkungen zu untersuchen und bei fehlenden Auff&#228;lligkeiten oder postoperativen Komplikationen auf radiologische Verlaufskontrollen bis zur 6. Woche zu verzichten. &#220;ber dem 50. Lebensjahr kann eine fr&#252;hzeitige R&#246;ntgenkontrolle sinnvoll sein, um das Auftreten eines postoperativen Korrekturverlustes zu erkennen.</Pgraph></TextBlock>
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